Tag 8 + 9 in Ungarn (08. + 09.07.2018)

Da die letzten beiden Tage sehr anstrengend und lang waren hier noch ein kurzer Bericht, bevor es dann Morgen auf die Heimreise für 30 tolle Hundeseelen geht. Diese beiden Tage verbrachte ich mit den Frauen auf der Farm. Wir kümmerten uns bevorzugt um die frisch operierten und neuen Hunde. Es wurde gebürstet, verarztet, Krallen geschnitten und versucht die drei neuen Hunde aus dem Messihaus zugänglich zu bekommen. Diese drei armen Seelen sind völlig verängstigt und durch den Wind. Man merkt Ihnen an, das sie bisher keinerlei Sozialisierung erfahren haben. Sie sind derartig menschenscheu, das es sicherlich einige Zeit benötigt, das diese armen Seelen dem Menschen vertrauen können. Weiterhin standen notwendige Reparaturen an den alten Zwingern an und die im Haus verlegten Fliesen wurden verfugt. Nun bin ich seit fast 5 Stunden damit beschäftigt die Ausreise der Hunde und die morgige Route zu planen und die Übernehmer über den Ablauf zu informieren- Morgen früh um 6 geht es dann langsam los und die Reisehunde werden eingesammelt und verladen. Dienstag werden sie dann ihre Familien erreichen. Noch ein kurzes Update unserer OP-Hinde ARO und VICKY- Beide haben die OP´s überstanden und sind auf dem Weg der Genesung. ARO blüht immer mehr auf jetzt wo er ein schmerzfreies Leben führt. Vicky ist ebenfalls eine kleine Kämpferin. Bei der OP stellte sich heraus, das es sich in diesen riesigen Beuteln unter ihrem Bauch wirklich nicht um Tumore handelte. Es waren die Hautschichten gerissen, so das sich die inneren Organe bereits in diesen Hautsäcken befanden. Ihre Därme in die Beutel abgerutscht und auf kurz oder lang hätte sie keinen Kot mehr absetzen können und wäre in kürzester Zeit jämmerlich gestorben. Doch auch das gehört nun der Vergangenheit an. Mehr dann nach dem Transport.


Tag 7 zweiter Teil in Ungarn. (06.07.2018)

Immer noch tag 7 in Ungarn ( OP-Hunde) Vicky und Aros. Hier die Bilder der OP von Vicky und Aros.

Beide sind zwar noch benommen aber wohlauf Ebenso die restlichen Bilder der heutigen Tages


Tag 7 in Ungarn. (06.07.2018)

Nach dem wir gestern eine Verschnaufpause in bezüglich neuer dringender Einsätze hatten, und uns dann hier endlich mit den Fließen-arbeiten und Zwinger Reparaturen beschäftigen konnten, war dann heute um 5.30 Uhr die Nacht vorbei. Während ich mich mit Regina auf den Weg nach Salgotarjan machte um dort die kleine Mami mit ihren Babys und weitere Notfälle herauszuholen, sorgten Eva und Klari dafür, das unsere Vicky nun endlich ihre Operation bekam. Auch Aros wurde erfolgreich operiert und kann nun künftig sein Leben schmerzfrei genießen. Beide Hunde haben alles gut überstanden . Für mich lag ein langer Tag vor mir  Ca. 780 Kilometer, quer durch Ungarn um die geretteten Hunde auf Pflegestellen und in befreundeten Tierheimen unterzubringen. Dank Regina und Martha`s guten Kontakten wurden Hunde von unseren Tierschutzpartnern übernommen, da wir derzeit wirklich am absoluten Aufnahme - und Platzlimit sind. Doch die Hunde sind nun endlich auch sicher. Und schon gibt es wieder drei notleidende kleine Wesen. Auch sie werden wir nach der vorgeschriebenen Wartezeit in 2 Wochen holen und suchen für sie in der Zwischenzeit Pflege oder Endstellen Vor einigen Tagen berichteten wir über den unsichtbaren Hund, der sich vor lauter Angst in eine viel zu kleine Hütte verkroch. Dank der regelmäßigen Besuche von Regina und ihrem geduldigen und liebevollen Zuspruch, traute er sich heute das erste Mal ganz aus dieser Hütte. Wir sind sehr froh, diese Verbesserung berichten zu können, So können wir nun davon ausgehen das sich seine verletzte Seele mit Geduld und Liebe heilen lässt und er die Chance auf ein normales Leben bekommen kann. Nachdem wir die Hunde verladen hatten ging dann die Reise los. Von Salgotarjan , nach Retsag, wo wir erneute Gespräch wegen des Grundstückkaufes führten, dann nach Budapest zu Martha,. Sie Pflegt nun die Mami mit Ihren Welpen. Und bringst Freddy morgen dann zu einem Tierheim in Ihrer Nähe, so dass auch Freddy nun sicher ist. Für mich ging es dann weiter nach Mezötùr wo dann der letzte Passagier seine Unterkunft bis zur Vermittlung fand. Von dort aus kam ich dann um 23.20 Uhr zurück nach Kondoros. Ein langer, anstrengender aber auch sehr erfolgreicher Tag war damit zu ende. Nun sehen wir was morgen auf uns wartet.....


Tag 6 in Ungarn 05.07.2018Tag 6 in Ungarn ( 05.07.2018 )

Der 6 Tag war ein etwas entspannter Tag, es gab erstmals keine neuen Katastrophenmeldungen. Endlich hatten wir einen Tag Zeit um dringende Arbeiten im Tierheim durchzuführen. Wir reparierten Zäune und Zwinger. Bauten einen Auslaufzwinger in den Quarantäne und Krankenbereich, unsere Vicky wurde gebadet und auf ihre heutige OP vorbereitet. Ebenso die anderen Patienten. Die Fließen - arbeiten wurden fertiggestellt und einige vorbereitende Dinge für die kommenden Wochen besprochen und erledigt. Der Tag wäre fast perfekt gewesen, wäre da nicht die Meldung, das die Reisepapiere für die Hunde erst Montag fertig werden. Daher verschiebt sich unsere Ausreise um 3 Tage. Heute dann steht erneut der Besuch der Tötungsstation Salgotarjan am. Dort werden wir die Mami mit den Welpen heute herausholen und noch einige weiter Hunde sichern. Diese werden dann in befreundete Tierheime und Pflegestellen verbracht werden. Morgen dann mehr...…


Tag 5 in Ungarn 04.07.2018

 

 

Wie auch schon an all den Tagen zuvor, blieben wir auch heute nicht von neuem Elend und Leid verschont. Zunächst begann unser Tag recht angenehm und ruhig, Etwas Zeit sich den Neuankömmlingen zu widmen und ihnen ein paar ausgiebige Kuscheleinheiten zukommen zulassen. Da unsere tapfere kleine Vicky, die wir am Montag aus der Tötung holten am Freitag bereits ihren OP-Termin hat, wurde sie heute erst einmal schick gemacht. Ihr vernachlässigtes und verfilzten Fell wurde geschoren. Der filz war dermaßen eng an der Haut, das sie am ganzen Köper extreme Hautspannungen hatte. Aro wird ebenfalls am Freitag operiert. Sein Schwanz ist nicht zu retten. Der ärmste erleidet Höllen Schmerzen daher wird die Rute nun leider amputiert werden müssen. Trotz allem ist er immer freundlich und lieb zu Mensch und Tier. Ich bin sehr froh, das die Tierärztin Roszkos Zsanett ein riesen Herz für die notleidenden Hunde hat und uns spontan OP-Termine für Vicky und Aro gab. Endlich werden Ihre Schmerzen dann der Vergangenheit angehören . Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten wir uns erneut auf den Weg um in der Bevölkerung der umliegenden Orte Aufklärungsarbeit, Gespräche für mehr Verständnis und Sorgfalt im Umgang mit den Hunden zuführen. Wir fuhren Häuser und Familien an, bei denen uns Kettenhunde gemeldet wurden. Einige langen wieder einmal an Ketten von weniger als 1 Meter.. Dort wo man die Hunde nicht herausgeben will, wurden bessere Lebensbedingungen für die Hunde eingefordert und unsere Kontrollbesuche angekündigt.. Der Tag fand dann seinen Abschluss bei einem Messi-Haus in einem benachbarten Ort. Dort leben 17 kleine Hunde in unzumutbaren Verhältnissen. Der Bewohner dieses Hauses lebt dort in einem einzigen kleinen Raum. Die anderen Räume sind nicht betret- und nutzbar. Es gibt weder fließend Wasser noch Strom. Keiner der Hunde ist kastriert und so wurden es dort leider immer mehr. Wir sind fest entschlossen dort alle Hunde in unsere Obhut zunehmen. Heute konnten wir dann zunächst die kranken Hunde dort bereits heraus holen. Bis alle Hund dort weg können wird es nch einige Zeit dauern, doch wir tun was wir können, um Platz für diese kleinen Wesen zuhaben. Um 21 Uhr dann endete auch dieser Tag, nach dem wir die Neuankömmlinge versorgt hatten . Weitere Infos morgen wieder....

 


Tag 4 in Ungarn 03.07.2018

 

Auch heute wieder hatten Wir- alle Hände voll zutun. Der Tag begann um kurz vor 8 Uhr mit der Verladung der Hunde die heute in die Klinik mussten. Pistike, der sein Leben lang an der Kette verbringen musste und vor Elend dreiviertel seinen Schwanzes auffrass, wurde heute erfolgreich operiert. Ihm musste die Rute leider amputiert werden Des weiteren ein Schäferhund dessen Rute ebenfalls im gleichen Zustand ist wurde zur Untersuchung mitgenommen. Neben der OP und einer Kastration wurden But- und Herzwurmtests, Voruntersuchungen , Impfungen Entwurmung und vieles mehr noch erledigt. Zurück im Tierheim wurden die Hunde dann gefüttert

Unsere kleine Vicky wurde untersucht. Am Freitag steht der OP Termin an und sie wird ihre riesigen Tumore los. Ein Notruf ereilte uns dann am Abend. Ein Cane Corso Wurde derart heftig auf den Kopf geschlagen, das er sofort in die Notfallklinik Musste um sein Auge nicht zu verlieren. Morgen dann die nächsten.


Tag 3 in Ungarn 02.07.2018

Auch dieser Tag war wieder anstrengend und emotional. Heute Morgen startete ich gegen 9 Uhr in Richtung des 230 KM entfernten Tarnok, wo ich mich mit Regina und Martha traf. Hier haben wir seit 2 Monaten einen Schützling in einer Pension untergebracht um ihn vor dem sicheren Tod zu bewahren. Amigo ist einer der Hunde die in der Regel eine Tötungsstation nie mehr lebend verlassen. Egal ob sie lieb und Menschenbezogen sind wie er es ist. Einzige Chance für Ihn und seine enge Freundin wäre eine Vermittlung nach Österreich. Denn Deutschland stempelt diese Hunde als gefährlich und unerwünscht ab. Dabei ist es wie immer der Mensch, der diesen tollen Hunden diesen Ruf eingehandelt hat. Amigo ist dort in den Händen eines Hundetrainers der Ihn auf Herz und Nieren getestet hat. Amigo wir von ihm als vollkommen sozial und verträglich eingestuft. Er läuft im Rudel mit ohne das ihn andere Hunde stören oder interessieren. Menschen gegenüber ist Amigo einfach ein Traumhund . Jeden Monat kostet uns das 200 Euro für die Unterbringung und das Training . Aber das ist dieser tolle Hund uns wert. Dort haben wir dann heute auch Holmes untergebracht. Wir wissen nicht was dieser arme Foxterrier erlebt hat, denn er ist nicht einfach, obwohl er bei Regina bereits wahnsinniges Vertrauen aufbauen konnte, Nun ist er in der Pension und wird mit dem Trainer arbeiten. Danach dann für ich dann eine weitere Stunde bis nach Gyömrö um dort die arme Hündin mit den riesigen Tumoren abzuholen. Sie benötigt sehr schnell ihre OP. Von Unterwegs telefonierte Regina noch mit unserer Eva, die dann ganz spontan noch einen Termin für morgen früh vereinbaren konnte. So findet morgen dann die Voruntersuchung für diese Maus statt und eventuell bereits am Freitag die Operation. Alles in allem dann heute 800 KM und zwei etwas glücklichere Hunde. Nun sehen wir was die kommenden Tage noch bringen werden .


Tag 2 in Ungarn 01.07.2018

Immer wenn wir denken es geht nicht schlimmer, werden wir eines Besseren belehrt . Heute kam unsere Michaela aus Österreich wieder im Tierheim an. Im Gepäck nicht nur erfreuliches..... denn auf dem Hinweg nach Kondoros musste sie in Szarvas miterleben wie ein kleines Beagle-Mädchen von einem Auto erfasst wurde. Sofort hielt sie an und nahm das arme Seelchen mit . Zum Glück nicht verletzt. Im Tierheim Angekommen wurde der Chip ausgelesen und der Besitzer benachrichtigt. Dieser hatte dann die Süße schon weitergegeben und der neue Besitzer schien recht uninteressiert an der Hündin, denn nach seinen Angaben wisse er noch nicht einmal seit wann der Hund nun eigentlich unterwegs wäre. Grund genug deutlich zumachen das diese tolle Hündin bei uns besser aufgehoben ist. Nach kurzem und recht intensivem Gespräch wurde sie uns dann überlassen. Eine liebe und wahnsinnig anhängliche Maus. Na wo schläft Daisy wohl???? Na in meinem Zimmer , an meinen Füssen, und ich befürchte später dann auch in meinem Bett :-) 2. Vorfall heute: Am Nachmittag wurde uns von einem Pärchen ein weißer Jutesack übergeben. Hierin fanden wir dann einen kleinen völlig verängstigten und zitternden ca. 8 Monate jungen Hundemann. Dieses kleine Wesen wurde streunend in den Garten des Pärchens gelassen. Da sie sich wohl diesem kleinen Hund auch nach einem Monat im Garten nicht nähern konnten hatte man keine bessere Idee als ihn im Sack verpackt zu uns zubringen. Das er nun hier in Sicherheit ist, ist mehr als nur OK. Allerdings, war es denn wirklich nötigt ihn zu seinen Ängsten auch noch in einen Sack zu stecken ? einfach unfassbar. Es dauerte keine 10 Minuten, und ich konnte diesen kleinen Mann anfassen und hochheben. Er genoss die Zuwendungen und wurde immer zutraulicher. Allerdings zuckt er zurück und macht unter sich sobald man spontane Bewegungen macht und ihm mit den Füssen zu nahe kommt. Es ist davon auszugehen, das er geschlagen und getreten wurde. Doch nun ist das Hundekind hier bei uns in Kondoros und wird hoffentlich bald alles vergessen können was er durchleben musste. Doch aller guten Dinge sind 3. Ein Schäferhund, der seit einigen Jahren in einem anderen Tierheim lebte, wurde heute von mir abgeholt auf Grund eines Hilfeersuchens. Der arme Kerl ist völlig durch den Wind. Nicht genug das ihm irgendjemand irgendwann ein Ohr abgeschnitten hat, litt er im Tierheim so sehr, das er selber seinen halben Schwanz abgefressen hat. Bevor er auf die Reise nach Deutschland geht, werden wir ihn noch ordnungsgemäß tierärztlich versorgen und dann in ein besseres Leben begleiten. Für einen Tag mal wieder reichlich . Morgen dann mehr !


Neuer Einsatz in Ungarn. ( Tag 1 , 30.06.2018 )

ALLEINE HEUTE AM ERSTEN TAG SCHON 4 AKUTE NOTFÄLLE.

Obwohl ich erst seit 11.30 im Tierheim bin, geht es schon wieder munter los: . Kaum hier und schon die Ersten Notfälle. NOTFALL 1 Eine sehr liebe aber auch sehr verzweifelte kleine Ca.4-5 Jahre alte Hündin in der Tötung Gyömrô mit 2 Tennisball großen Tumoren benötigt dringendst eine OP. Nicht nur die Betreiber der Tötungsstation, nein vor allem der Hund selber hat um Hilfe gebeten 😭 Jeder der miterlebt hätte wie sich diese süße und sehr anhängliche Hündin hilfesuchend ans Gitter gedrückt hat, weiß wie sehr sie leidet. Nicht nur unter den Tumoren, sondern vor allem auch unter dem Verlust ihres Zuhauses. Einfach weil sie Krank ist in der Tötung entsorgt. Wir nehmen sie trotz Platzmangels natürlich auf und bitte um Hilfe für diese kleine Maus. Gerne auch als Pflege- oder Endstelle, damit sie dann auch nach der OP weiterhin gut versorgt werden kann. NOTFALL 2 Dann gibt es noch ein weiteres herzergreifendes Hundeschicksal. Dieser graue Hund ist sehr alt, und war 4 Jahre lang in einer Wohnung eingesperrt.4 Jahren lang war er nicht draußen, hat keine Sonne geschweige denn Wiese gesehen, Nie Frische Luft oder Gerüche erleben dürfen, nur die 4 Wände der Wohnung. Er hat eine Hautkrankheit, mit deren Behandlung wir schon angefangen haben. Er ist völlig anspruchslos, liegt stundenlang zufrieden draußen und kann das was er sieht , riecht und fühlt kaum fassen. Seine Haut werden wir sicher schneller heilen können als seine Seele. Aber man spürt schon nach wenigen Stunden seine unfassbare Dankbarkeit und Freude. Er lag zunächst völlig fassungslos über die erlangte Freiheit draußen, wie ein Kind, das zum erstenmal einen herzenswunsch erfüllt bekommt. NOTFALL 3 Wieder ein achtlos entsorgter und ausgesetzter Welpe. Es ist eine kleine Hündin. Ersten Schätzungen zufolge ca. 4- 6 Monate alt. Zur Zeit sehr schwach und wird ebenfalls tierärztlich versorgt. Dringend suchen wir eine Pflege- oder Endstelle, denn unser Tierheim ist überfüllt und fast alle unsere Tierschützer vor Ort haben inzwischen 10-12 Hunde zuhause. NOTFALL 4 Sie hat noch nicht einmal einen Namen und musste sofort unters Messer. Diese Süße und sehr liebe Cocker-Hündin kam mit einer extremen Gebärmutterentzündung zu uns und musste auf der Stelle in die Klinik. Es kam wie es kommen musste. Sie wurde sofort Notoperiert. Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Aber es war wieder einmal auf den letzten Drücker. Hilfe für die Op-Kosten, Medikamente, Aufbaufutter und Nachsorge wäre sehr wichtig, denn zur Zeit überrennen uns die Tierarztkosten wieder. Die Hunde brauchen uns alle.... Wir können schon einiges schaffen.... aber alleine sind wir auf Dauer machtlos. ICH BITTE FÜR DIE HUNDE. Sie brauchen uns Menschen, nach dem sie von Menschen so enttäuscht wurden. Wir können unser Schicksal selber lenken, SIE HABEN OHNE UNS KEINE CHANCE !!!

 

 


WIEDER NEUE SCHICKSALE IN DER TÖTUNGSSTATION
Für eine Hundemami (Chihuahua-Shi-tzu-Mix) mit 7 Welpen, die ihre Augen noch nicht einmal geöffnet habe, suchen dringend eine Lösung.

Sie sind jetzt in der Tötung in Salgótarján, wo es für sie so gut wie keine Überlebenschance gibt. Denn Krankheiten, Keime und fehlende tierärztliche Versorgung würden diesen Hunden der Reihe nach da junge noch nicht einmal begonnene Leben kosten. Gemeinsam mit den Tierschützerinnen vor Ort werden wir diese Familie nun versuchen dort herauszuholen, damit sie die dringend notwendigen hygienischen und tierärztlichen Versorgungen erhalten. 

Leider schaffen es in vielen Fällen die Welpen nicht bis zu Ihrer ersten Impfung zu überleben. Dennoch möchten wir nichts unversucht lassen, das Leben dieser kleinen Würmchen zuretten. 

Reservierungen sind ab sofort Möglich, Allerdings bitte unter Vorbehalt, denn wir wissen nicht, ob es alle dieser kleinen Hundekinder auch schaffen werden. 

BITTE UNTERSTÜTZT UNS BEI DER VERSORGUNG DIESER KLEINEN HUNDESEELEN:

Kontakt:
DE +49 152 33679498
HU +36 20 347 5237
Homepage: www.Newlife4Dogs.de

PayPal: https://www.paypal.me/newlife4dogs

SPENDENKONTO:
Deutsche Skatbank
Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72
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Arbeiten an den Zwingern schreitet voran

 

Zur Zeit werden sowohl an der neuen Zwingeranlage als auch an den Zwingern des Altbestandes die Türen erneuert. Wieder ein großer Schritt für die Sicherheit unserer Schützlinge und die Arbeitserleichterung der Menschen vor Ort.

 


Arbeiten am Farmhaus

 Der Winter hat seine Spuren auch am Farmhaus unseres Tierheims hinterlassen. Das alte Lehmhaus hat durch Nässe und fehlende Entwässerung extrem gelitten. Die Seiten Wand des Hauses war bedrohlich abgesackt. Daher mussten wir Neue Fundamente zu Stützung der Aussenmauer erstellen. Auch die Aussenfassade erhielt einen neuen Putz um das eindringen von Wasser zu verhindern und die Aussenwände zu schützen. Den diese Gebäude wird dringend benötigt. Hier wohnt unsere Mitarbeiterin Edith und ist somit Tag und Nacht bei unseren Schützlingen. Die Arbeiten gingen diese Woche gut voran und die Fundamente und Putzarbeiten konnten fertiggestellt werden .

 

 

 

 

 


WIR BITTEN UM HILFE FÜR DEN AUFBAU EINER NOTAUFFANGSTATION 

Nach unserem letzten Einsatz in Ungarn haben wir uns entschieden eine Notauffangstation für die in Not geratenen Hunde zu errichten. Diese wird nun dringend benötigt, da wir dort in einer Tötungsstation auf katastrophale Umstände aufmerksam geworden sind. Dort leben die Hunde in  1 x 2 m kleinen Zwingern und warten auf Ihren Tod. Weder medizinische Versorgung der kranken und Verletzten Hunde , noch regelmäßig Wasser und Futter erhalten die Hunde dort.

Da unser Tierheim derzeit hoffnungslos überfüllt ist und wir keinerlei Kapazitäten mehr haben um Verletzte und Kranke Hunde SOFORT aufnehmen zu können, kommen wir nicht drumherum diesen Schritt zu gehen. Zur Zeit wissen wir noch nicht wie wir das alles stemmen sollen, aber diese Station wird dringend benötigt. 

Zu diesem Zweck haben wir uns entschlossen ein ca. 3500 m2 großes Grundstück mit einem kleinen gut erhaltenen Gebäude zu kaufen. 

Dank dem Wohlwollen der zuständigen Behörden haben wir die Möglichkeit auch als deutscher Verein hier diese Grundstück zu erwerben. 

Um so mehr sind wir nun auf Menschen angewiesen, die uns mit einer Spende helfen diese Auffangstation errichten zu können.

Das Grundstück selber können wir recht günstig erwerben. Was aber dann folgt ist der Aufbau von Zwingern und Freilaufgehegen,

Daher unsere Bitte an jeden, der die Möglichkeit hat uns zu unterstützen. 

Helft uns bitte dieses Projekt für die Hunde zu verwirklichen . 

Ob 1 Euro oder mehr spielt keine Rolle. Wir sind dankbar für jede Unterstützung.

Die Hunde zählen auf uns. 

Kontakt und Informationen zu diesem Projekt :

Holger Kastan 

1. Vorsitzender

0152/33679498

holger4dogs@gmail.com

 


UNSER ERSTER CONTAINER IST HEUTE GEKOMMEN.

Nach den vielen Katastrophen-Tagen haben wir heute seit langem einmal wieder Grund zur Freude. Dank einiger Spender hat der Aufbau der neuen Quarantänestation heute begonnen und wir konnten den ersten Container heute aufbauen. Damit ist nun der Lagerplatz für Futter, Decken und Medikamente vorhanden. Der Wohnwagen wird bis zur Fertigstellung nun ebenfalls seinen Platz in diesem Areal finden und als beheizbare und saubere Unterkunft für die frisch operierten Hunde genutzt. Damit sind wir fürs Erste einen riesen Schritt weiter und können nun in Ruhe mit den weiteren Bauplanungen und Arbeiten fortfahren. In den nächsten Tagen werden zwei neue Zwinger geliefert, so dass auch die Neuankömmlinge einen sicheren und artgerechten Platz in der Quarantäne finden. Dank eines Fliesenhandels in Solingen, die uns kostenlos Fliesen, Kleber und Grundierung zur Verfügung stellt, werden wir auch im Farmhaus einen Raum herrichten können, den wir ebenfalls als Krankenstation nutzen können. Auch hier wieder unser herzlichstes Dankeschön an alle die hierzu beigetragen haben.

 

AUFBAU UND FORTSCHRITTE

Der Caravan für die Unterbringung unserer Operierten Hunde Steht nun auch auf seinem Platz. Zusammen mit dem Container sind die ersten Bausteine für die Entstehung der Quarantäne- und Krankenstation nun geschafft. Zwei neuen Zwinger die diese Station abrunden sollen sind bestellt und wir hoffen, das die Lieferung der Zwinger nun bis zu unserem Arbeitseinsatz über Pfingsten noch klappt, damit wir diese dann dort aufbauen können. Dann wären wir einen riesen Schritt weiter .


Hier die Geschichte von "HOPE"
Bei einem unserer Einsätze besuchten wir wieder einmal eine Tötungsstation. Hier konnten wir bereits einige Notfälle herausholen. Bei diesem Besuch viel mir eine kleine zerbrechliche und besonders arme Seele auf, die dort in einem kleinen dunklen und viel zu engen "Behältnis" dahin siechte. Sie war kaum in der Lage die zwei schritte bis ans Gitter zu kommen. Hope lag dort in mitten Ihres eigenen Kot´s und Urin. es stank bestialisch aus diese engen Box. Abgemagert und verletzt lag diese kleine Maus dort und schaute uns völlig hoffnungslos und traurig an. 
Nicht nur mir zerriss es das Herz diese kleine Seel dort in diesem wirklich besorgniserregenden Zustand zu sehen.
Ohne Namen, und ohne jede Beachtung wäre es in den nächsten Tagen für sie der sichere Tod gewesen. Sofort war klar, das wir sie mitnehmen und Ihr tierärztliche Versorgung Liebe und Wärme schenken wollen. 
Hope berfahren und lag nun mit Schmerzen, völlig unterernährt und zerbrechlich in dieser kleinen Box. Zum Glück hatte sie alle notwendigen Impfungen und Voraussetzungen um eine Ausreise möglich zu machen. So entschloss ich mich Hope mit nach Deutschland zu nehmen. Mit Hilfe von Regina konnten wir Hope aus dieser Ausweglosen Situation befreien. Erst als wir sie in unseren Armen hielten wurde uns der wirkliche Zustand von ihr bewußt und es war für uns fast unerträglich sie hoch zu heben und anzufassen. Sie besteht wirklich nu aus Haut, Knochen und Fell. Jeder einzelne Knochen ist zu sehen und und man hat Angst ihr mit jeder Berührung weh zu tun.
Am Samstag dann kam Hope nach einer für sie wirklich langen und anstrengenden Fahrt in Deutschland an. Bei jedem Stopp und jeder noch so kurzen Pause wurde Hope von mir mit Wasser versorgt. Über die ganze Fahrt begleitete uns die Angst, sie nicht lebend hier nach Deutschland zu bekommen. 
Nun ist sie jedoch hier und ruht sich von den Strapazen der Fahrt und ihrer Vergangenheit aus. Zunächst dachten wir das es für sie schon zu spät wäre, denn sie war wirklich sehr schwach und konnte sich nicht mehr bewegen. Auch ihr Futter, welches wir Ihr in vielen kleinen Portionen gaben konnte sie den ersten Tag nicht bei sich halten. Seit gestern Abend jedoch macht sie kleine Fortschritte. Sie nimmt wieder selbstständig Wasser und Nahrung auf und es bleibt auch drin. Sie machte erste Schritte im garten und schlief bei Pflegemama im Bett unter der Decke. Auch auf Ihren neuen namen hört sie bereits und freut sich mittlerweile sehr wenn man sie anspricht. 
HOPE ist noch lange nicht über den Berg. und wir hoffen alle, das ihr Lebenswille und Ihre Kraft ausreicht um uns bei Ihrer Genesung zu unterstützen. Denn eines ist sicher, aufgeben werde wir sie nicht. 
Gerade jetzt im Augenblick ist sie wieder in der Klinik und wir d dort wieder versorgt und gründlich untersucht.
Wir alle drücken Hope ganz fest die Daumen und hoffen von Herzen das wir den Kampf um Ihr Leben mit ihr gemeinsam gewinnen können.

Wir sind uns völlig im Klaren darüber, das wir in letzter Zeit sehr oft Spendenaufrufe und Bitte um Hilfe erfragt haben. Dennoch möchte ich euch alle um Unterstützung für diese arme Seele bitten. 

Wenn jeder nur einen einzigen Euro geben würde, könnten wir so wiel mehr tun. 

DANKE AN DIESER STELLE AN ALLE, die uns immer wieder unterstützen und unsere Arbeit ermöglichen. 

Kontakt und Informationen :

Holger4Dogs@gmail.com

0152/33697498

www.Newlife4Dogs.de

SPENDENKONTO: HILFE FÜR HOPE

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR

 




AUCH DAS IST TEIL UNSERER TIERSCHUTZARBEIT...

Gestern morgen erhielten wir einen Hilferuf einer jungen Frau.

Wie das Leben spielt, lebt sie mit Ihrem Kind alleine und bekommt keinerlei Unterstützung. Bei Ihr leben zwei Hunde, die sie leider nicht mehr ernähren kann, seitdem sie von ihrem Mann verlassen wurde.

Unter Tränen bat sie Eva und Klari, für einen der Hunde ein gutes Zuhause zu finden, damit sie genügend Futter für den anderen Hund aufbringen kann. Sofort fuhren Eva und Klari zu ihr um sich ein Bild von der Situation zu machen. Auch Eva und Klari waren tief berührt, als sie sich die Geschichte der Jungen Frau anhörten. Sie brachten Futter für die Hunde und sicherten ihr unsere Hilfe zu.

 

 

 

 

Nachdem uns Eva und Klari von all dem berichteten und wir uns sicher sind, das die Hunde zusammen gehören und nicht getrennt werden sollten, waren wir überzeugt, dass sie von ihrer Besitzerin geliebt werden und sehr an ihr hängen. Wir fassten sofort den Entschluss eine Lösung herbeizuführen, so dass die Hunde in Ihrem gewohnten Umfeld und bei Ihrer Familie bleiben können und vor allem nicht getrennt werden müssen. Wir werden die Familie unterstützen, in dem wir die beiden Hunde auf unsere Kosten kastrieren, impfen und chipen lassen und für das täglich ausreichende Futter sorgen.

Die Erleichterung, Dankbarkeit und Freude der jungen Frau steht in Ihren Augen geschrieben.

WIR ALS TIERSCHUTZVEREIN SIND DER MEINUNG, DAS MAN AUCH IN SOLCHEN FÄLLEN UNTERSTÜTZUNG UND AUFKLÄRUNG LEISTEN MUSS. DENN EIGENTLICH IST ES DOCH DAS, WAS DIE AUSLANDSTIERSCHUTZARBEIT BEZWECKEN SOLL. DEN HUNDEN IN IHREN HERKUNFTSLÄNDERN ZU EINEM GUTEN UND ARTGERECHTEN LEBEN ZU VERHELFEN. DIE MENSCHEN SELBER DAVON ZU ÜBERZEUGEN, DASS ES SICH LOHNT, ALLE LEBEWESEN MIT RESPEKT ZU BEHANDELN

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Menschen vor Ort durch unsere Arbeit erreichen können und in den Regionen - wenn auch in kleinen Schritten - von der Wertschätzung des Lebens in jeglicher Form überzeugen können. Gerade die jüngere Generation ist uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir danken allen die uns hierbei unterstützen.


Ein Tag im Leben unserer ungarischen Tierschützerinnen

Diesen Bericht erhielt Holger heute. Wir möchten ihn auch Euch zeigen, damit Ihr die Menschen, die Not und den Wahnsinn dort besser versteht.

"Heute war ich mit Martha wieder unterwegs. In dem Dorf, indem wir Hofi vor einem Monat geholt haben, wo er fast erstickt wurde.

Dieses Mal war dort ein kleines Dackelchen, ca 7 kg. Als ich ihn berührt habe, habe ich schon gemerkt, dass sein Körper voll mit Zecken ist. Wir konnten den Hund sichern und ich begann damit, ihn von den Zecken zu erlösen. Als ich fertig war waren es 73 Stück, die ich dem kleinen Hündchen entfernt habe. Auf dem nach Hause-Weg haben wir ihn sofort zum Tierarzt gebracht und ein Mittel gegen Babesiose geben lassen.

Martha nochmal zurückgehen, weil sie noch einen anderen kleinen Hund gesehen hat. Ihn haben wir auch geholt.

Das schlimmste jedoch was wir sehen mussten war, dass Mitten im Dorf ein toter Hund gelegen hat. Nur ca. 10 Meter vom Gemeindeamt und 5 Meter vom Lebensmittelladen entfernt. Ganz viele Leute sind dort vorbei gelaufen und niemanden hat es interessiert. Die Leiche hat schon gestunken. Ich bin sofort ins Gemeindeamt gegangen und konnte meine Wut nicht zurückhalten. Ich fragte dort die Bürgermeisterin, was für Bastarde hier wohnen?? Die Bürgermeisterin erklärte mir, dass Leute vom anderen Dörfern immer hier die unnötige Hunde rauswerfen und sie würden dringend Hilfe brauchen. Während wir uns unterhielten, wurde der tote Hund in einen Plastiksack getan und mit einem Auto mitgenommen (siehe Fotos).

Die Bevölkerung dort erzählt, morgens seien 40-50 Hunde an der Strasse. Auch wenn sie evtl. übertrieben haben, ist die Lage extrem in diesem Dorf.

Das Dorf heisst Nógrádszakál und befindet sich in der Nähe der slowakischen Grenze. 90% der Bevölkerung sind Zigeuner. Ich glaube nicht, dass sie böse sind, einfach nur primitiv. Wenn es möglich ist, nehmen wir solchen Leuten Sachspenden mit (Kleider, Spielzeuge, Haushaltstextilien oder was gerade vorhanden ist), dann kann man mit ihnen meist gut zusammenarbeiten und wir haben die Möglichkeit, dort auch die Kettenhunde frei zu bekommen.

Eine andere junge Zigeunerin hat erzählt, sie wolle ihren alten Schäferhund (an der Kette) einschläfern, weil er schon alt ist. Sie hätte ihn als Welpe mit der Babyflasche gefüttert, aber jetzt brauche sie ihn nicht mehr. Wir haben ihr Futter dort gelassen und sie überzeugt noch ein bisschen Geduld zu haben.

Es wäre toll, wenn Du uns an den 2 Tagen im Oktober dorthin begleiten würdest. Damit wir gemeinsam Gespräche mit den Behörden und den Menschen vor Ort führen können und die schlimmsten Notfälle sichern können. Leider sind wir als Frauen in dieser Region recht hilflos. Die Worte eines Mannes werden dort jedoch sehr ernst genommen."


DRINGEND GITTERBOXEN GESUCHT !

Für unsere kranken und in Behandlung befindlichen Schützlinge suchen wir dringend Gitterboxen, damit wir frisch operierte Hunde entsprechend der tierärztlichen Empfehlungen ruhig und gesichert halten können. Sollte jemand noch Gitterboxen haben, die er nicht mehr benötigt, würden wir uns sehr freuen, diese für unsere vierbeinigen Engel zu bekommen. 

Kontakt: 

holger4dogs@gmail.com oder 

0152/33679498