Einsatz Oktober 2018

die Letzten Tage 10-13

Mittlerweile wieder in Deutschland angekommen, finde ich endlich die Zeit und die Möglichkeit von den letzten 3 Einsatztagen zu berichten. Da in den letzten Tagen keine Internetverbindung in Ungarn herzustellen war konnten wir leider vorher nicht berichten

Die letzten Tage waren nochmals extrem ereignisreich und forderten unsere ganzen Kräfte. Gemeinsam mit den befreundeten Tierschützern aus der Schweiz haben wir das Tierheim in Bekescsaba besucht. Auch dort sind tolle Menschen am Werk, die sich für die Hunde jeden Tag aufs neue aufopfern. Wie der Teufel es will viel mir dort wieder eine arme ganz zerbrechliche Hundeseele auf. Diese kleine Hündin hat nun vor kurzem ihr Herrchen verloren und weiß nun gar nicht wie ihr geschieht. Ich hätte sie gerne sofort mitgenommen, denn sie stand flehend am Gitter. Aber die Quarantänezeit ist noch nicht vorbei. Daher versprach ich Ihr sie in zwei Wochen abzuholen. 

In Kondoros trafen wir uns am nächsten Tag mit den Handwerkern, die nun die einsturz gefährdete Hauswand erneuern und geben diese nun in Auftrag. Die Arbeiten werden in den nächsten Tagen beginnen. 

Am letzten Tag dann besuchten wir wieder die Station in Salgotarjan. Wie vorgenommen habe ich die von anderen Tierschützern zurückgelassene Puli-Mama herausgeholt und in Sicherheit gebracht.auch zwei weitere Seelen konnten wir von diesem Ort retten. Das Team aus der Schweiz nahm ebenfalls einen Hund von dort. So konnten wir dann wieder 5 Hunden zum weiterleben verhelfen.

In den letzten Tagen des Einsatzes kamen insgesamt wieder einmal fast 8000 gefahrene Kilometer zustande. 

14 gerettete Hunde, viele Notoperationen, Kastrationen und jede Menge Organisationsarbeit konnte erledigt werden . Am Samstag dann konnten wieder 30 Schützlinge in ihr neues Leben reisen. 

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die das alles mit tragen und ermöglichen. Allen Adoptanten, Kooperationspartnern und vor allem den Menschen die sich auf den Weg machten um unsere Arbeit vor Ort kennenzulernen und zu unterstützen. 

Anfang November wartet schon der nächste Einsatz auf uns. Dann geht es darum alle Hundehütten winterfest zu machen und die alten und gebrechlichen Hunde noch vor dem Kälteeinbruch unterzubringen 

Auch hier werden wir wieder berichten.....

Tag 8+9

 

Die letzten beiden Tage waren erneut sehr arbeitsreich. Wie immer wurden zunächst die Hunde gefüttert , Zwinger gereinigt und kleiner Reparatur arbeiten erledigt, Maren und Sabine führten die Hunde aus zum Gassi-gang und ich bereitete mich auf den Besuch beim Tierarzt vor. Denn die reisenden Hund Benötigten noch den Herzwurm Test und einige noch die Kombi-Impfung. Maren und Sabine brachten uns auch eine Menge Spenden , über die wir uns wahnsinnig freuen und uns von Herzen bedanken. Diese wurden dann in den Container geräumt. Heute dann mussten Maren und Sabine uns bereits wieder verlassen. Aber das hatte auch für einen unserer Sorgenkinder dann doch noch eine Positive Wendung. Denn unser Pistike durfte mit Ihnen die Heimreise antreten und darf von nun an das Leben in Freiheit genießen. gegen Mittag traf dann das Team unserer Schweizer Unterstützer ein- Auch sie hatten eine volle Ladung Futter und Sachspenden im Gepäck Rundgang im Tierheim, Gassi-Gänge und Katzentest wurden durchgeführt. Einige wichtigen Dinge besprochen und dann war auch dieser Tag bereits vorbei.....

 

Tag 7

Heute konnten wir den Notzwinger aufbauen. nun haben wir endlich einen Platz für unsere kleine Lara. Eine ca. 5 Monate alte Viszla Hündin. Lara leidet unter Stress zu Epilepsien. Deshalb war es besonders wichtig den Zwinger fertigzustellen. Nun ist sie unter ständiger Beobachtung so dass man sofort reagieren kann sollte es zu Anfällen kommen. Bisher hatte sie seit meiner Ankunft keine Anfälle. Wir hoffen das wir sie nun mit den Medikamenten stabilisieren können. Sie ist einfach zu süß. Nachdem Michi gemeinsam mit Edith die Zwinger reinigte und bei der Fütterung half, musste sie bereits wieder ihre Heimreise antreten und am Nachmittag kamen dann Maren und Sabine und brachten uns ebenfalls eine Menge Futter und Sachspenden aus Deutschland mit, die sie sowohl von Freunden, Arbeitskollegen und auch aus eigener Tasche mitgebracht haben, Nach einem Rundgang im Tierheim und einem gemeinsamen Abendessen war dann dieser Tag auch vorbei. Morgen Werden wir auf einer Pflegestelle einige unserer Hunde besuchen und aktuelle Fotos machen . Dann kehrte für alle die wohlverdiente Ruhe ein Wir berichten natürlich weiterhin ...….

Tag 6 

TAG DER NOTFÄLLEN nach dem gestrigen langen Tag in der Klinik hatten wir dann heute Zeit uns den Neuzugängen zu widmen. Ein Schäferhund Mix leidet sehr unter der Einsamkeit. Er sucht die Nähe des Menschen und ist unglaublich lieb. Er fristete sein Leben bis heute an der Kette und geniest selbst die enge im Zwinger die ihm doch ein bisschen mehr Freiheit bietet. Ein völlig verängstigter Malinois Mix den wir aus schlechter und qualvoller Haltung befreien konnten kauert hingegen im Zwinger regungs- und bewegungslos in der äußersten Ecke. Schwert misshandelt und geprügelt sitzt er um sein Leben zittert im Zwinger. Für ihn werden wir sicher einen Trainer benötigen, da dieser Hund unbedingt eine 2. Chance bekommt. Als Dritten im Bunde haben wir dann noch einen bildhübschen ca. 5-6 Monate jungen Viszla vor der Todesspritze bewahren können. Er neigt bei Aufregung zur Epilepsie . Deshalb benötigt er einen ruhigen aber auch aktiven Platz. Für Ihn bauen wir gerade den Notzwinger. Die vom Einsturz bedrohte Hauswand sackt immer weiter ab und muss dringend erneuert werden. Dies können wir leider nicht selber machen sondern muss von einer Fachfirma übernommen werden. Inklusive Material entstehen uns für die Erhaltung des Farmhauses nun Kosten in Höhe von ca. 2500,00 Euro und wir wissen noch nicht wo wir die hernehmen sollen. Denn die ganzen Notfälle fressen uns auf. Bitte helft uns bei der RETTUNG DES FARMHAUSES und der BEHANDLUNG DER NEUEN NOTFÄLLE.

 


Tag 4 und 5 

Oktober Einsatz Tag 4 und 5
Gestern ging der Tag recht früh los. Die aus der Tötung und von der Strasse geretteten Hunde hatten alle Ihren ersten Tierarztbesuch.
Mit 9 Hunden fuhren wir los nach Bekescsaba um dort die Erstversorgung durchführen zulassen . Dabei erlebten wir dann eine Überraschung nach der anderen.
Hannah, Eine von uns aus der Tötung in Salgotarjan gerettete Hündin sollte nur einen Herzwurmtest gemacht bekommen ud gründlich Untersucht werden. Dabei wurde dann festgestellt das sie trächtig war.Unverzüglich wurde die Notkastration eingeleitet, da die Blutwerte befürchten ließen das die Welpen bereits abgestorben waren.
Zum Glück noch rechtzeitig genug um schlimmeres zu verhindern.
Immer häufiger mussten wir in letzter Welpen mit Ihrer Mami aus der Tötung holen, wo es dann hieß das sie so gefunden wurden.
Langsam machen sich hier auch in dieser Sache Zweifel breit, denn der neueste Trend in der Tötung ist es unkastrierte Rüden und Hündinnen zusammen in einen Zwinger zupferchen . die welpen werden dann vergeben und die Mütter müssen so wie es aussieht dann sterben.
Eine weitere ebenso entsetzliche Überraschung erleten wir dann bei dem kleinen schwarz-weißen Rüden Foltos. Ihn wollten wir ebenfalls auf Herzwurm testen und wegen seiner Lähmungserscheinungen in den Hinterbeinchen röntgen lassen. Dabei kam heraus das es sich um neurologische Störungen in Folge von massivster Prügel handelt. Ob er jemals wieder beschwerdefrei laufen können wird steht in den Sternen. Wir werden jedoch nichts unversucht lassen und haben seine Therapie unverzüglich begonnen. Trotz extremster Schmerzen ist er immer noch ein wirklicher Sonnenschein. Lieb und völlig bescheiden.
Pimpa und Kedves wurden ebenfalls kastriert .
Einzige erfreuliche Nachricht das alle Herzwurmtests negativ waren.
Lassie hat ebenfalls Schmerzen und wird behandelt. Auch er hat laut Tierarzt Schläge bekommen .

Mit 9 versorgten Hunden und um 1120 Euro ärmer fuhren wir zurück ins Tierheim nach fast 6 Stunden Tierklnik. Dann gings an die Unterbringung der Kranken, Fütterung und dann die wohlverdiente Ruhe.

Darius Schußverletzungen,(5 entfernte Luftgewehrkugeln ) verheilen sehr gut. Die OP Naht ist sauber und er wird recht bald die Fäden gezogen bekommen können.

Auch von unserem neuen Hundeopi " Eduard " können wir gutes berichten. Seine Hüften sind ok, Die Ursache für sein Humpeln ist ein alter Bruch, der unversorgt zusammen gewachsen ist, ihm aber keine Probleme oder Schmerzen bereitet. Auch er trägt Zwei Luftgewehrkugeln in sich, die wir aber nicht operieren lassen können, denn eine der Kugeln sitzt in unmittelbarer Nähe der Wirbelsäule. Diese zu entfernen wäre zu gefährlich. Laut Tierarzt kann er damit ohne Schmerzen gut leben.

Futter - und Sachspenden sind ebenfalls angekommen . und auch der neue Ofen für das Farmhaus hat endlich sein Ziel erreicht. Nun rätseln wir nur noch wie wir den einige 100 Kilo schweren Koloss aus dem Hänger und ins Haus bekommen.
Aber kommt Zeit .... Kommt Rat....
Nach einem anstrengenden und langen Tag, haben nicht nur wir unsere Ruhe verdient. Da in den Zwinger kein Platz mehr ist, schlafen 6 Hunde in meinem Zimmer
Mir gefällts ......
Ich denke Für Informationen und Fragen bitte:


Tag 1+2+3 

 

Die ersten 3 Tage sind nun schon vorbei. Und bereits am ersten Tag mussten wir neue Notfelle von der Strasse holen. Direkt früh morgens auf dem Weg zum Kindergarten liefen Regina zwei Hunde über den Weg, Eine kleine ca. 4-5 Jahre alte Hündin die völlig vernachlässigt regelrecht um Hilfe bat, und ein Hunde-Opi, der ebenfalls verzweifelt über die stark befahrene Strasse lief. Beide ließen sich von Regina bereitwillig mitnehmen.
Bei der ersten Begutachtung stellten wir dann fest, das beide Hunde voller Zecken waren. Alle Zecken konnte Regina von den kleinen Körpern entfernen.
Die kleine Hündin ( Miss Stinky genannt, weil sie übelst roch ) mussten wir von Filz und Kot befreien.
Die Sachspenden ( einige Hundehütten ) wurden eingelagert für die Notauffangstation. Dann am Nachmittag den Transporter frei räumen, für den Transport der Hunde die zum Tierarzt mussten um auf Ihre Reise am 20.10. vorbereitet zu werden.
Dann folgte eine ca 600 KM weite Fahrt nach Pecs, um Darius und Fifi ( jetzt Bijou ) anzuholen. Diese beiden reisen am 20.10. in ihre Familien bzw. Pflegestellen
Am nächsten Tag dann folgte der Besuch in der Tötungsstation Salgotarjan. Hier erlebten wir dann erneut den ersten Tiefschlag.
Ein Schäferhund der dort als aggressiv galt, sollte heute wie vor zwei Wochen besprochen von uns abgeholt werden. Ihn wollten wir zu einem Trainer in die Pension geben und natürlich auch die Kosten dafür übernehmen. Erneut kamen wir zwar pünktlich wie versprochen, aber dennoch für den Hund zuspät. Er wurde wieder einmal trotz der getroffenen Vereinbarung eingeschläfert .Wieder stehen wir fassungslos vor dem Rätsel, warum man mit aller Gewalt diesem Hund die fest zugesagte Chance auf ein normales Hundeleben verweigerte. Eine weitere Puli Welpenfamilie sollten wir heute holen können.
Leider durften wir den Tötungstrakt wieder einmal nicht betreten. Man sagte uns statt dessen das die Welpen von zwei angeblichen Tierschützerinnen geholt wurden. Warum diese dann die Mami in der Tötung zurücklassen ist nicht nur unverständlich, sondern auch eine absolute unverantwortliche Frechheit. Vor allem weil wir versprachen nach der Quarantänefrist die ganze Familie zu nehmen. Die Welpen waren noch viel zu jung( max 4-5 Wochen) um von der Mami getrennt zu werden . Es ist einfach nicht zu begreifen.
Schlussendlich konnten wir aber dennoch 4 Hunde herausholen. Und meldeten uns für Freitag den 19.10. wieder an um dann weitere Hunde abzuholen deren Frist dann abläuft. Jetzt können wir nur beten, das wir dort dann diese Hunde auch finden und mitnehmen können.
Die in den letzten Tagen geretteten Hunde sind nun verteilt bei Regina und in unserem Tierheim in Kondoros . Da das Tierheim ebenfalls überfüllt ist, mussten wir bis in die Nacht noch Hunde vergesellschaften um die Neuzugänge unterbringen zu können. Opi Eduard und Bijou schlafen dann jetzt bis zur Reise in meinem Zimmer. Pimpa und eine kleine Pinscher Hündin müssen nach Auslauf, Fütterung und Schmuseeinheiten leider im Transporter übernachten. Aber alles ist besser als die Tötung. Morgen werden wir auch für diese beiden noch einen freien Platz schaffen., Pimpa wird morgen kastriert und kommt dann auf die Krankenstation. Und die kleine Pinscherdame werde wir schon zu einem passenden Hundekumpel setzen können.
Morgen ist ein neuer Tag, der dann hoffentlich keine weiteren bösen Überraschungen bietet.
Wir werden berichten............


Einsatz September 2018 

Neuer Einsatz Tag 4 ( 11.09.2018)

Der Tag begann früh um 6.00 Uhr. Wir hatte recht viel zu erledigen. Zunächst fuhren wir mit Krümel und weiteren Hunden und Katzen in die Klinik. Impfungen, Zahnbehandlungen, Bluttests und Röntgen stand auf dem Plan. Leider war das Ergebnis des Röntgen von Krümel nicht wirklich erfreulich, denn Krümel hat sicherlich sehr lange mit großen Schmerzen gelebt und nun beraten wir mit den Ärzten was wir für Krümel tun können. Zurück im Tierheim wurden dann weiter Fotos und Videos der Hunde erstellt. Spenden verräumt, Gassigänge gemacht . Am Nachmittag stand dann der Besuch im Tierheim in Békéscsaba an. Auch dort machten wir Fotos und Videos für die Vermittlungshilfe und ganz besonders am Herzen lagen uns dabei die vielen Hunde, die nicht nach Deutschland einreisen dürfen. nun hoffen wir auf eine reelle Chance , das wir für diese dann mit Hilfe des österreichischen Teams ein zuhause finden können. Am Abend dann saßen wir zusammen um die gewonnen Eindrücke zu verarbeiten und die nächsten Tage zu planen. Denn es steht noch einiges an. Weiter Bilder folgen


Neuer Einsatz Tag 3 ( 10.09.2018)

Krümel, der von uns nun gesicherte kleine Dackelmann hat seine erste Nacht im Zimmer mit Bravour gemeistert. Was soll ich sagen. Er ist sogar stubenrein :-) Toller Junge! Wie ich gestern bereits berichtete kamen heute unsere Unterstützer aus Österreich bei uns in Kondoros an. Nach Begrüßung wurden dann die Hunde und vor allem die Neuzugänge angeschaut und beschmust. Dann gings ans ausladen der mitgebrachten Spenden. Gemeinsam konnten wir sowohl für die Hunde, als auch für die Katzen wieder für einen Monat das Futter mitbringen. Auch die lang ersehnte Kühl-/Gefrierkombination wurde von den beiden Damen aus Österreich mitgebracht und gespendet. Zahlreiche Telefonate im Kampf gegen die beiden Hundefänger aus Salgotarjan und Gyömrö wurden getätigt, die dann hoffentlich fruchten und uns in dieser Sache weiterbringen. Auch wurde unser Container weiter Einbruch sicher vor den Ratten gemacht. Erste Impfungen der kleinen Hundekinder wurden erledigt und die kranken Katzenkinder bekamen ihre Behandlung. Leider gibt es auch weniger schöne Momente und Nachrichten zu vermelden: Der liebenswerte alte Alex ( Hund unserer Kollegin Bea) musste leider erlöst werden. Wir konnten ihn noch einige Monate ohne Schmerzen und Qualen unterstützen, so das Bea und Alex die Zeit blieb sich angemessen und liebe- und respektvoll von einander zu verabschieden. Bea trauert noch sehr um ihren kleinen alten Freund und wir wünschen ihr die Kraft das die Trauer sich bald in wunderschöne Erinnerungen an die lange gemeinsame Zeit wandelt. Alex hat seine Ruhestätte in Beas Garten und vor allem in Ihrem Herzen gefunden. R.i.P. kleiner Freund.


NEUER EINSATZ IN UNGARN (1)
Vom 08. bis 22.09. bin ich wieder in Ungarn. Auch diesmal werde ich von dem österreichischen Team eine Woche lang unterstützt.
Gestern fuhr ich um 16 Uhr los, nach dem ich zuvor die Spenden in Bergheim und Elsdorf verladen hatte holte ich denn den Anhänger und die Spenden in Stolberg bei Christine und Norbert ab. An dieser Stelle einmal ein riesen Dankeschön an Norbert, der wie immer für eine sichere Fahrt sorgte und sowohl den Anhänger als auch den Transporter in Schuss hält.
Um 23 Uhr traf ich bei Nicole in Ulm ein. Dank Manuela und Nicole warteten auch hier enorme Futter und Sachspenden auf die Abholung. Bei dieser Gelegenheit sah ich auch unseren ehemaligen Schützling Aranka wieder, die sich wirklich zu einer traumhaften Hündin entwickelt hat. Gegen 0.30 ging es dann Richtung Ungarn.
Zunächst fuhr ich nach Pécs, wo ein kleiner Rauhhaardackel auf mich wartete. Er wurde wieder einmal einfach auf dem Grundstück zurückgelassen, wo er dann von einer aufmerksamen Nachbarin verpflegt wurde. Dank einer Tierschützerin in Pécs, die dort ein kleines privates Tierheim betreibt konnte Krümel dort bis zu meiner Ankunft sicher und liebevoll untergebracht werden. Sie kümmerte sich u Impfung, Chip und

EU - Pass, so das wir nur noch die Untersuchung seiner Beinchen und des Rückens durchführen lassen müssen. Um 21.15 kam ich dann in Kondoros an. Dort wartete Edith schon auf uns. Als erstes wurde Krümel mit meinen beiden Hunden zusammengeführt, damit er nicht im Zwinger schlafen muss. Nun liegt er mit in meinem Zimmer.
Ab Morgen dann geht der Ernst hier wieder los. ... wie immer werden wir berichten.


WIEDER NEUE SCHICKSALE IN DER TÖTUNGSSTATION
Für eine Hundemami (Chihuahua-Shi-tzu-Mix) mit 7 Welpen, die ihre Augen noch nicht einmal geöffnet habe, suchen dringend eine Lösung.

Sie sind jetzt in der Tötung in Salgótarján, wo es für sie so gut wie keine Überlebenschance gibt. Denn Krankheiten, Keime und fehlende tierärztliche Versorgung würden diesen Hunden der Reihe nach da junge noch nicht einmal begonnene Leben kosten. Gemeinsam mit den Tierschützerinnen vor Ort werden wir diese Familie nun versuchen dort herauszuholen, damit sie die dringend notwendigen hygienischen und tierärztlichen Versorgungen erhalten. 

Leider schaffen es in vielen Fällen die Welpen nicht bis zu Ihrer ersten Impfung zu überleben. Dennoch möchten wir nichts unversucht lassen, das Leben dieser kleinen Würmchen zuretten. 

Reservierungen sind ab sofort Möglich, Allerdings bitte unter Vorbehalt, denn wir wissen nicht, ob es alle dieser kleinen Hundekinder auch schaffen werden. 

BITTE UNTERSTÜTZT UNS BEI DER VERSORGUNG DIESER KLEINEN HUNDESEELEN:

Kontakt:
DE +49 152 33679498
HU +36 20 347 5237
Homepage: www.Newlife4Dogs.de

PayPal: https://www.paypal.me/newlife4dogs

SPENDENKONTO:
Deutsche Skatbank
Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG
IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72
BIC: GENODEF1SLR


Arbeiten an den Zwingern schreitet voran

 

Zur Zeit werden sowohl an der neuen Zwingeranlage als auch an den Zwingern des Altbestandes die Türen erneuert. Wieder ein großer Schritt für die Sicherheit unserer Schützlinge und die Arbeitserleichterung der Menschen vor Ort.

 


Arbeiten am Farmhaus

 Der Winter hat seine Spuren auch am Farmhaus unseres Tierheims hinterlassen. Das alte Lehmhaus hat durch Nässe und fehlende Entwässerung extrem gelitten. Die Seiten Wand des Hauses war bedrohlich abgesackt. Daher mussten wir Neue Fundamente zu Stützung der Aussenmauer erstellen. Auch die Aussenfassade erhielt einen neuen Putz um das eindringen von Wasser zu verhindern und die Aussenwände zu schützen. Den diese Gebäude wird dringend benötigt. Hier wohnt unsere Mitarbeiterin Edith und ist somit Tag und Nacht bei unseren Schützlingen. Die Arbeiten gingen diese Woche gut voran und die Fundamente und Putzarbeiten konnten fertiggestellt werden .

 

 

 

 

 


WIR BITTEN UM HILFE FÜR DEN AUFBAU EINER NOTAUFFANGSTATION 

Nach unserem letzten Einsatz in Ungarn haben wir uns entschieden eine Notauffangstation für die in Not geratenen Hunde zu errichten. Diese wird nun dringend benötigt, da wir dort in einer Tötungsstation auf katastrophale Umstände aufmerksam geworden sind. Dort leben die Hunde in  1 x 2 m kleinen Zwingern und warten auf Ihren Tod. Weder medizinische Versorgung der kranken und Verletzten Hunde , noch regelmäßig Wasser und Futter erhalten die Hunde dort.

Da unser Tierheim derzeit hoffnungslos überfüllt ist und wir keinerlei Kapazitäten mehr haben um Verletzte und Kranke Hunde SOFORT aufnehmen zu können, kommen wir nicht drumherum diesen Schritt zu gehen. Zur Zeit wissen wir noch nicht wie wir das alles stemmen sollen, aber diese Station wird dringend benötigt. 

Zu diesem Zweck haben wir uns entschlossen ein ca. 3500 m2 großes Grundstück mit einem kleinen gut erhaltenen Gebäude zu kaufen. 

Dank dem Wohlwollen der zuständigen Behörden haben wir die Möglichkeit auch als deutscher Verein hier diese Grundstück zu erwerben. 

Um so mehr sind wir nun auf Menschen angewiesen, die uns mit einer Spende helfen diese Auffangstation errichten zu können.

Das Grundstück selber können wir recht günstig erwerben. Was aber dann folgt ist der Aufbau von Zwingern und Freilaufgehegen,

Daher unsere Bitte an jeden, der die Möglichkeit hat uns zu unterstützen. 

Helft uns bitte dieses Projekt für die Hunde zu verwirklichen . 

Ob 1 Euro oder mehr spielt keine Rolle. Wir sind dankbar für jede Unterstützung.

Die Hunde zählen auf uns. 

Kontakt und Informationen zu diesem Projekt :

Holger Kastan 

1. Vorsitzender

0152/33679498

holger4dogs@gmail.com

 


UNSER ERSTER CONTAINER IST HEUTE GEKOMMEN.

Nach den vielen Katastrophen-Tagen haben wir heute seit langem einmal wieder Grund zur Freude. Dank einiger Spender hat der Aufbau der neuen Quarantänestation heute begonnen und wir konnten den ersten Container heute aufbauen. Damit ist nun der Lagerplatz für Futter, Decken und Medikamente vorhanden. Der Wohnwagen wird bis zur Fertigstellung nun ebenfalls seinen Platz in diesem Areal finden und als beheizbare und saubere Unterkunft für die frisch operierten Hunde genutzt. Damit sind wir fürs Erste einen riesen Schritt weiter und können nun in Ruhe mit den weiteren Bauplanungen und Arbeiten fortfahren. In den nächsten Tagen werden zwei neue Zwinger geliefert, so dass auch die Neuankömmlinge einen sicheren und artgerechten Platz in der Quarantäne finden. Dank eines Fliesenhandels in Solingen, die uns kostenlos Fliesen, Kleber und Grundierung zur Verfügung stellt, werden wir auch im Farmhaus einen Raum herrichten können, den wir ebenfalls als Krankenstation nutzen können. Auch hier wieder unser herzlichstes Dankeschön an alle die hierzu beigetragen haben.

 

AUFBAU UND FORTSCHRITTE

Der Caravan für die Unterbringung unserer Operierten Hunde Steht nun auch auf seinem Platz. Zusammen mit dem Container sind die ersten Bausteine für die Entstehung der Quarantäne- und Krankenstation nun geschafft. Zwei neuen Zwinger die diese Station abrunden sollen sind bestellt und wir hoffen, das die Lieferung der Zwinger nun bis zu unserem Arbeitseinsatz über Pfingsten noch klappt, damit wir diese dann dort aufbauen können. Dann wären wir einen riesen Schritt weiter .


Hier die Geschichte von "HOPE"
Bei einem unserer Einsätze besuchten wir wieder einmal eine Tötungsstation. Hier konnten wir bereits einige Notfälle herausholen. Bei diesem Besuch viel mir eine kleine zerbrechliche und besonders arme Seele auf, die dort in einem kleinen dunklen und viel zu engen "Behältnis" dahin siechte. Sie war kaum in der Lage die zwei schritte bis ans Gitter zu kommen. Hope lag dort in mitten Ihres eigenen Kot´s und Urin. es stank bestialisch aus diese engen Box. Abgemagert und verletzt lag diese kleine Maus dort und schaute uns völlig hoffnungslos und traurig an. 
Nicht nur mir zerriss es das Herz diese kleine Seel dort in diesem wirklich besorgniserregenden Zustand zu sehen.
Ohne Namen, und ohne jede Beachtung wäre es in den nächsten Tagen für sie der sichere Tod gewesen. Sofort war klar, das wir sie mitnehmen und Ihr tierärztliche Versorgung Liebe und Wärme schenken wollen. 
Hope berfahren und lag nun mit Schmerzen, völlig unterernährt und zerbrechlich in dieser kleinen Box. Zum Glück hatte sie alle notwendigen Impfungen und Voraussetzungen um eine Ausreise möglich zu machen. So entschloss ich mich Hope mit nach Deutschland zu nehmen. Mit Hilfe von Regina konnten wir Hope aus dieser Ausweglosen Situation befreien. Erst als wir sie in unseren Armen hielten wurde uns der wirkliche Zustand von ihr bewußt und es war für uns fast unerträglich sie hoch zu heben und anzufassen. Sie besteht wirklich nu aus Haut, Knochen und Fell. Jeder einzelne Knochen ist zu sehen und und man hat Angst ihr mit jeder Berührung weh zu tun.
Am Samstag dann kam Hope nach einer für sie wirklich langen und anstrengenden Fahrt in Deutschland an. Bei jedem Stopp und jeder noch so kurzen Pause wurde Hope von mir mit Wasser versorgt. Über die ganze Fahrt begleitete uns die Angst, sie nicht lebend hier nach Deutschland zu bekommen. 
Nun ist sie jedoch hier und ruht sich von den Strapazen der Fahrt und ihrer Vergangenheit aus. Zunächst dachten wir das es für sie schon zu spät wäre, denn sie war wirklich sehr schwach und konnte sich nicht mehr bewegen. Auch ihr Futter, welches wir Ihr in vielen kleinen Portionen gaben konnte sie den ersten Tag nicht bei sich halten. Seit gestern Abend jedoch macht sie kleine Fortschritte. Sie nimmt wieder selbstständig Wasser und Nahrung auf und es bleibt auch drin. Sie machte erste Schritte im garten und schlief bei Pflegemama im Bett unter der Decke. Auch auf Ihren neuen namen hört sie bereits und freut sich mittlerweile sehr wenn man sie anspricht. 
HOPE ist noch lange nicht über den Berg. und wir hoffen alle, das ihr Lebenswille und Ihre Kraft ausreicht um uns bei Ihrer Genesung zu unterstützen. Denn eines ist sicher, aufgeben werde wir sie nicht. 
Gerade jetzt im Augenblick ist sie wieder in der Klinik und wir d dort wieder versorgt und gründlich untersucht.
Wir alle drücken Hope ganz fest die Daumen und hoffen von Herzen das wir den Kampf um Ihr Leben mit ihr gemeinsam gewinnen können.

Wir sind uns völlig im Klaren darüber, das wir in letzter Zeit sehr oft Spendenaufrufe und Bitte um Hilfe erfragt haben. Dennoch möchte ich euch alle um Unterstützung für diese arme Seele bitten. 

Wenn jeder nur einen einzigen Euro geben würde, könnten wir so wiel mehr tun. 

DANKE AN DIESER STELLE AN ALLE, die uns immer wieder unterstützen und unsere Arbeit ermöglichen. 

Kontakt und Informationen :

Holger4Dogs@gmail.com

0152/33697498

www.Newlife4Dogs.de

SPENDENKONTO: HILFE FÜR HOPE

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR

 




AUCH DAS IST TEIL UNSERER TIERSCHUTZARBEIT...

Gestern morgen erhielten wir einen Hilferuf einer jungen Frau.

Wie das Leben spielt, lebt sie mit Ihrem Kind alleine und bekommt keinerlei Unterstützung. Bei Ihr leben zwei Hunde, die sie leider nicht mehr ernähren kann, seitdem sie von ihrem Mann verlassen wurde.

Unter Tränen bat sie Eva und Klari, für einen der Hunde ein gutes Zuhause zu finden, damit sie genügend Futter für den anderen Hund aufbringen kann. Sofort fuhren Eva und Klari zu ihr um sich ein Bild von der Situation zu machen. Auch Eva und Klari waren tief berührt, als sie sich die Geschichte der Jungen Frau anhörten. Sie brachten Futter für die Hunde und sicherten ihr unsere Hilfe zu.

 

 

 

 

Nachdem uns Eva und Klari von all dem berichteten und wir uns sicher sind, das die Hunde zusammen gehören und nicht getrennt werden sollten, waren wir überzeugt, dass sie von ihrer Besitzerin geliebt werden und sehr an ihr hängen. Wir fassten sofort den Entschluss eine Lösung herbeizuführen, so dass die Hunde in Ihrem gewohnten Umfeld und bei Ihrer Familie bleiben können und vor allem nicht getrennt werden müssen. Wir werden die Familie unterstützen, in dem wir die beiden Hunde auf unsere Kosten kastrieren, impfen und chipen lassen und für das täglich ausreichende Futter sorgen.

Die Erleichterung, Dankbarkeit und Freude der jungen Frau steht in Ihren Augen geschrieben.

WIR ALS TIERSCHUTZVEREIN SIND DER MEINUNG, DAS MAN AUCH IN SOLCHEN FÄLLEN UNTERSTÜTZUNG UND AUFKLÄRUNG LEISTEN MUSS. DENN EIGENTLICH IST ES DOCH DAS, WAS DIE AUSLANDSTIERSCHUTZARBEIT BEZWECKEN SOLL. DEN HUNDEN IN IHREN HERKUNFTSLÄNDERN ZU EINEM GUTEN UND ARTGERECHTEN LEBEN ZU VERHELFEN. DIE MENSCHEN SELBER DAVON ZU ÜBERZEUGEN, DASS ES SICH LOHNT, ALLE LEBEWESEN MIT RESPEKT ZU BEHANDELN

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Menschen vor Ort durch unsere Arbeit erreichen können und in den Regionen - wenn auch in kleinen Schritten - von der Wertschätzung des Lebens in jeglicher Form überzeugen können. Gerade die jüngere Generation ist uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir danken allen die uns hierbei unterstützen.


Ein Tag im Leben unserer ungarischen Tierschützerinnen

Diesen Bericht erhielt Holger heute. Wir möchten ihn auch Euch zeigen, damit Ihr die Menschen, die Not und den Wahnsinn dort besser versteht.

"Heute war ich mit Martha wieder unterwegs. In dem Dorf, indem wir Hofi vor einem Monat geholt haben, wo er fast erstickt wurde.

Dieses Mal war dort ein kleines Dackelchen, ca 7 kg. Als ich ihn berührt habe, habe ich schon gemerkt, dass sein Körper voll mit Zecken ist. Wir konnten den Hund sichern und ich begann damit, ihn von den Zecken zu erlösen. Als ich fertig war waren es 73 Stück, die ich dem kleinen Hündchen entfernt habe. Auf dem nach Hause-Weg haben wir ihn sofort zum Tierarzt gebracht und ein Mittel gegen Babesiose geben lassen.

Martha nochmal zurückgehen, weil sie noch einen anderen kleinen Hund gesehen hat. Ihn haben wir auch geholt.

Das schlimmste jedoch was wir sehen mussten war, dass Mitten im Dorf ein toter Hund gelegen hat. Nur ca. 10 Meter vom Gemeindeamt und 5 Meter vom Lebensmittelladen entfernt. Ganz viele Leute sind dort vorbei gelaufen und niemanden hat es interessiert. Die Leiche hat schon gestunken. Ich bin sofort ins Gemeindeamt gegangen und konnte meine Wut nicht zurückhalten. Ich fragte dort die Bürgermeisterin, was für Bastarde hier wohnen?? Die Bürgermeisterin erklärte mir, dass Leute vom anderen Dörfern immer hier die unnötige Hunde rauswerfen und sie würden dringend Hilfe brauchen. Während wir uns unterhielten, wurde der tote Hund in einen Plastiksack getan und mit einem Auto mitgenommen (siehe Fotos).

Die Bevölkerung dort erzählt, morgens seien 40-50 Hunde an der Strasse. Auch wenn sie evtl. übertrieben haben, ist die Lage extrem in diesem Dorf.

Das Dorf heisst Nógrádszakál und befindet sich in der Nähe der slowakischen Grenze. 90% der Bevölkerung sind Zigeuner. Ich glaube nicht, dass sie böse sind, einfach nur primitiv. Wenn es möglich ist, nehmen wir solchen Leuten Sachspenden mit (Kleider, Spielzeuge, Haushaltstextilien oder was gerade vorhanden ist), dann kann man mit ihnen meist gut zusammenarbeiten und wir haben die Möglichkeit, dort auch die Kettenhunde frei zu bekommen.

Eine andere junge Zigeunerin hat erzählt, sie wolle ihren alten Schäferhund (an der Kette) einschläfern, weil er schon alt ist. Sie hätte ihn als Welpe mit der Babyflasche gefüttert, aber jetzt brauche sie ihn nicht mehr. Wir haben ihr Futter dort gelassen und sie überzeugt noch ein bisschen Geduld zu haben.

Es wäre toll, wenn Du uns an den 2 Tagen im Oktober dorthin begleiten würdest. Damit wir gemeinsam Gespräche mit den Behörden und den Menschen vor Ort führen können und die schlimmsten Notfälle sichern können. Leider sind wir als Frauen in dieser Region recht hilflos. Die Worte eines Mannes werden dort jedoch sehr ernst genommen."


DRINGEND GITTERBOXEN GESUCHT !

Für unsere kranken und in Behandlung befindlichen Schützlinge suchen wir dringend Gitterboxen, damit wir frisch operierte Hunde entsprechend der tierärztlichen Empfehlungen ruhig und gesichert halten können. Sollte jemand noch Gitterboxen haben, die er nicht mehr benötigt, würden wir uns sehr freuen, diese für unsere vierbeinigen Engel zu bekommen. 

Kontakt: 

holger4dogs@gmail.com oder 

0152/33679498