WIR BITTEN UM HILFE FÜR DEN AUFBAU EINER NOTAUFFANGSTATION 

Nach unserem letzten Einsatz in Ungarn haben wir uns entschieden eine Notauffangstation für die in Not geratenen Hunde zu errichten. Diese wird nun dringend benötigt, da wir dort in einer Tötungsstation auf katastrophale Umstände aufmerksam geworden sind. Dort leben die Hunde in  1 x 2 m kleinen Zwingern und warten auf Ihren Tod. Weder medizinische Versorgung der kranken und Verletzten Hunde , noch regelmäßig Wasser und Futter erhalten die Hunde dort.

Da unser Tierheim derzeit hoffnungslos überfüllt ist und wir keinerlei Kapazitäten mehr haben um Verletzte und Kranke Hunde SOFORT aufnehmen zu können, kommen wir nicht drumherum diesen Schritt zu gehen. Zur Zeit wissen wir noch nicht wie wir das alles stemmen sollen, aber diese Station wird dringend benötigt. 

Zu diesem Zweck haben wir uns entschlossen ein ca. 3500 m2 großes Grundstück mit einem kleinen gut erhaltenen Gebäude zu kaufen. 

Dank dem Wohlwollen der zuständigen Behörden haben wir die Möglichkeit auch als deutscher Verein hier diese Grundstück zu erwerben. 

Um so mehr sind wir nun auf Menschen angewiesen, die uns mit einer Spende helfen diese Auffangstation errichten zu können.

Das Grundstück selber können wir recht günstig erwerben. Was aber dann folgt ist der Aufbau von Zwingern und Freilaufgehegen,

Daher unsere Bitte an jeden, der die Möglichkeit hat uns zu unterstützen. 

Helft uns bitte dieses Projekt für die Hunde zu verwirklichen . 

Ob 1 Euro oder mehr spielt keine Rolle. Wir sind dankbar für jede Unterstützung.

Die Hunde zählen auf uns. 

Kontakt und Informationen zu diesem Projekt :

Holger Kastan 

1. Vorsitzender

0152/33679498

holger4dogs@gmail.com

 


Hier die Geschichte von "HOPE"
Bei einem unserer Einsätze besuchten wir wieder einmal eine Tötungsstation. Hier konnten wir bereits einige Notfälle herausholen. Bei diesem Besuch viel mir eine kleine zerbrechliche und besonders arme Seele auf, die dort in einem kleinen dunklen und viel zu engen "Behältnis" dahin siechte. Sie war kaum in der Lage die zwei schritte bis ans Gitter zu kommen. Hope lag dort in mitten Ihres eigenen Kot´s und Urin. es stank bestialisch aus diese engen Box. Abgemagert und verletzt lag diese kleine Maus dort und schaute uns völlig hoffnungslos und traurig an. 
Nicht nur mir zerriss es das Herz diese kleine Seel dort in diesem wirklich besorgniserregenden Zustand zu sehen.
Ohne Namen, und ohne jede Beachtung wäre es in den nächsten Tagen für sie der sichere Tod gewesen. Sofort war klar, das wir sie mitnehmen und Ihr tierärztliche Versorgung Liebe und Wärme schenken wollen. 
Hope berfahren und lag nun mit Schmerzen, völlig unterernährt und zerbrechlich in dieser kleinen Box. Zum Glück hatte sie alle notwendigen Impfungen und Voraussetzungen um eine Ausreise möglich zu machen. So entschloss ich mich Hope mit nach Deutschland zu nehmen. Mit Hilfe von Regina konnten wir Hope aus dieser Ausweglosen Situation befreien. Erst als wir sie in unseren Armen hielten wurde uns der wirkliche Zustand von ihr bewußt und es war für uns fast unerträglich sie hoch zu heben und anzufassen. Sie besteht wirklich nu aus Haut, Knochen und Fell. Jeder einzelne Knochen ist zu sehen und und man hat Angst ihr mit jeder Berührung weh zu tun.
Am Samstag dann kam Hope nach einer für sie wirklich langen und anstrengenden Fahrt in Deutschland an. Bei jedem Stopp und jeder noch so kurzen Pause wurde Hope von mir mit Wasser versorgt. Über die ganze Fahrt begleitete uns die Angst, sie nicht lebend hier nach Deutschland zu bekommen. 
Nun ist sie jedoch hier und ruht sich von den Strapazen der Fahrt und ihrer Vergangenheit aus. Zunächst dachten wir das es für sie schon zu spät wäre, denn sie war wirklich sehr schwach und konnte sich nicht mehr bewegen. Auch ihr Futter, welches wir Ihr in vielen kleinen Portionen gaben konnte sie den ersten Tag nicht bei sich halten. Seit gestern Abend jedoch macht sie kleine Fortschritte. Sie nimmt wieder selbstständig Wasser und Nahrung auf und es bleibt auch drin. Sie machte erste Schritte im garten und schlief bei Pflegemama im Bett unter der Decke. Auch auf Ihren neuen namen hört sie bereits und freut sich mittlerweile sehr wenn man sie anspricht. 
HOPE ist noch lange nicht über den Berg. und wir hoffen alle, das ihr Lebenswille und Ihre Kraft ausreicht um uns bei Ihrer Genesung zu unterstützen. Denn eines ist sicher, aufgeben werde wir sie nicht. 
Gerade jetzt im Augenblick ist sie wieder in der Klinik und wir d dort wieder versorgt und gründlich untersucht.
Wir alle drücken Hope ganz fest die Daumen und hoffen von Herzen das wir den Kampf um Ihr Leben mit ihr gemeinsam gewinnen können.

Wir sind uns völlig im Klaren darüber, das wir in letzter Zeit sehr oft Spendenaufrufe und Bitte um Hilfe erfragt haben. Dennoch möchte ich euch alle um Unterstützung für diese arme Seele bitten. 

Wenn jeder nur einen einzigen Euro geben würde, könnten wir so wiel mehr tun. 

DANKE AN DIESER STELLE AN ALLE, die uns immer wieder unterstützen und unsere Arbeit ermöglichen. 

Kontakt und Informationen :

Holger4Dogs@gmail.com

0152/33697498

www.Newlife4Dogs.de

SPENDENKONTO: HILFE FÜR HOPE

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR

 


Oster Einsatz 7. + 8.Tag

An unserem letzten Einsatztag warteten wir gespannt auf unseren Amtsveterinär, der unsere reisenden Hunde noch ein letztes Mal begutachtete und die Traces erstellte. Nach dem wir dies dann alles positiv abgeschlossen hatten, konnten wir die Besitzerin des Schäferhundes den wir vor ein paar Tagen von der Strasse holten ausfindig machen und konnten den Hund wieder in sein Zuhause entlassen. Er hat einen sehr guten Platz und wurde bereits schmerzlich vermisst und gesucht. Besuchten dann noch eine junge Frau mit Ihrer kleinen Tochter und den beiden Hunden die wir seit einiger Zeit mit Futter unterstützen. 2 Hunde die wir morgens noch aus der Tötung befreien wollten und bereits reserviert hatten, lagen merkwürdiger Weise morgens tot im Zwinger. Diese Nachricht bekam ich dann kurz für der Abfahrt Danach wurde der Transporter für die Rückfahrt vorbereitet. Am 8. und letzten Tag wurden dann die glücklichen die nun ihre Reise antreten durften verladen und gegen 12 Uhr mittags ging die Reise los. Es war ein emotional mehr als nur anstrengender und heftiger Einsatz. Mit Bildern die sich in meinem Kopf festgebrannt haben und mich zur Zeit im Schlaf verfolgen. Ich hoffe sehr, das wir gemeinsam mit der Stiftung Fido noch viele Hunde lebend aus der Hölle befreien können.

Oster-Einsatz 6. Tag

Heute wurden die letzten Vorbereitungen für die Ausreisehunde getroffen. Candy´s Fäden von der Kastrations-OP wurden heute gezogen und sie und Csokito wurden auf Herzwurm getestet. Bei beiden negativ:-) Dann holte ich Dani.... unser tapferes Dreibeinchen aus der Klinik ab. für Ihn freuen wir uns riesig, das er nach dem Martyrium das er durchleben musste nun endlich mit uns reisen darf. Natürlich schläft er die letzten Tage in Ungarn nicht in einem Zwinger, sondern bei mir in meiner Unterkunft. Dani ist ein so liebenswerter und anhänglicher Bub. Völlig unkompliziert und dankbar. Mit einen beiden Hunden hier verstand er sich auf Anhieb. er ist bescheiden und freundlich. Hoffentlich darf er dann von seiner Pflegestelle aus schnell die Herzen seiner eigenen Familie erobern.. Morgen dann erfolgt die Abnahme durch den Amtsveterinär. Dann sind die Tickets für die 33 Hunde gelöst. Wir sind froh und Stolz, das es uns wieder gelungen ist für so viele Fellnasen ein NEUES LEBEN zu finden. Dann kamen schon wieder Notrufe bei uns an. Zur Zeit werden wir überschwemmt und überrollt. Mehr als 500 Fotos gilt es zu sichten und mit den vorhandenen Informationen zu versehen. Trotz endlos langer Tage, vergeht die Zewit hier wie im Flug. Normalerweise müsste man täglich hier vor Ort sein um alles nötige für die Hunde zu schaffen. Wenn da nicht die Arbeit wäre, denn man muss ja von irgendetwas leben :-) Morgen werden wir natürlich noch berichten, bevor es dann am Freitag auf die Heimreise geht.

Oster-Einsatz 5. Tag

Heute war ein nicht wirklich guter Tag. Wir waren mit Franziska in der Klinik. Heute wurden Ihre Fäden gezogen. Die Op-Narbe ist sehr gut verheilt, aber dennoch hat Franziska noch keine Reisegenehmigung. Da sie erst in 2 Wochen Ihre Tollwutimpfung bekommen kann ist derzeit die Ausreise noch nicht möglich. Dennoch haben wir uns nun entschlossen, die nächste op in Deutschland machen zu lassen. nachdem wir Franziska zurück ins Tierheim brachten setzten wie unsere Tour fort. Die bilder die sich uns am Mittag boten, werden wir hier nicht veröffentlichen. denn sie Zeichnen ein Bild der Verzweiflung, Angst Trauer und unendlichem Leid.Schwerst verletzte und misshandelter Hunde warten zu hunderten auf den Tod. Sei es durch eine Spritze oder durch die Folgen der schwersten Misshandlungen.Diese Bilder werden von uns zu gegebener Zeit und nach Abschluss der Ermittlungen an die Öffentlichkeit geraten. Sie geben das pure Grauen wieder. Uns allen nimmt es die Luft zum atmen. und sind an Grausamkeit nicht zu überbieten. Daher werden wir sie hier auf keinen Fall posten. Regina wurde dann heute noch darüber informiert das es 7 weiße Puli-Welpen gibt. die nun schnell eine Pflege oder Endstelle benötigen. Dann setzten wir unsere Tour zu den verlassenen orten fort. Auch hier erwartete uns ein mittel großer junger Hund, den wir mit Futter versorgten. Wir besuchten die beiden Schützlinge die wir seit einiger Zeit mit Futter versorgen und dann kam noch ein weiterer Notruf . Weiteres dann morgen....

Oster-Einsatz in Ungarn März - April 2018

 

Oster-Einsatz 4. Tag Teil 2

Erfreulich sollte der Tag dann aber nicht weiter gehen. Noch bevor wir uns auf den Weg zu den verlassenen Häusern und Höfen machen konnten, kam ein neue Notruf bei uns an. Im Dorf wurde ein Schäferhund gesichtet , dem es offensichtlich nicht sehr gut gehen würde. Sofort machten wir uns auf den Weg und suchten ihn. Während wir mit dem Auto die Gegend absuchten, machte sich unser neuer Mitarbeiter Atilla mit dem Fahrrad auf den Weg uns zu unterstützen. Zum Glück konnten wir die arme Seele finden und sichern. Wie immer natürlich ohne Chip. So nahmen wir den armen erschöpften und panischen Hund mit. Nun ist er sicher in unserer Quarantäne und wir bestens versorgt.

Oster-Einsatz in Ungarn März - April 2018

4. Tag . Teil 1

Der heutige Tag begann deutlich erfreulicher. Zum ersten Mal ohne Regen und Sturm mit ein wenig Sonnenschein und Zeit uns einmal um die Hunde im Tierheim kümmern zu können. Besonders unser altes Mädchen Bodri genoss die Zuwendungen und konnte kaum genug bekommen. Jeder der unsere Arbeit schon eine Weile verfolgt, weiß das Bodri vor ein paar Monaten noch extreme Hüftprobleme hatte und kaum ohne Schmerzen aufstehen oder laufen konnte. Leider konnten wir ihr nicht mit einer OP helfen, da sie durch die Herzwurmerkrankung und ihrem Alter eine Narkose nicht überstanden hätte. Dank der Patenschaft von Jessica, können wir die teuren Medikamente für Bodri jeden Monat besorgen. An dieser Stelle ein riesen Dankeschön an Jessica, die Monat für Monat die notwendige Unterstützung für Bodri leistet. Heute sehen wir, das es sich gelohnt hat, denn Bodri ist schmerzfrei und hat neue Lebensfreude Hier ein kleines Video von Bodri

Ostereinsatz in Ungarn März - April 2018

01.April

3. Tag Heute war es bis Mittag etwas ruhiger. Es wurden Zwinger geutz, Hunde gefüttert und die krnaken und frisch operierten Hunde versorgt. Dann wrden die Futterspenden ausgeladen und verstaut. während dessen wurden wir blitzartig von orkanartigem Sturm überrascht und hatten alle Hände voll zu tun um alles schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen. Auch der Wohnwagen den wir als Notunterkunft für die Kranken verwenden werden ist gut hier eingetroffen. Morgen werden wir dann zunächst wieder einige verlassene Grundstücke abfahren und dann werden wir sehen wo wir den Wohnwagen am sinnvollsten platzieren. So haben wir dann aber zunächst eine gute Lösung und beheizbare Plätze für die armen Mäuse

Ostereinsatz in Ungarn März - April 2018

31. März

2.Tag Auch heute hatten wir alle wieder einen schweren und sehr emotionsgeladenen Tag. Um 6 Uhr war die Nacht vorbei. Nach dem Frühstück dann ging unsere Fahrt zu einer Tötungsstation in der wir derzeit im das Leben der dort befindlichen Hunde kämpfen müssen. wir können derzeit den Ort und die dort herrschenden Methoden nicht genauer benennen, da dies unsere Ermittlungen behindern würde . Nach Tage-und Wochenlangen Vorarbeiten durch Regina und Martha gelang es uns heute 14 Hundeseelen dort herauszuholen, Die vermutlich die Ostertage nicht überlebt hätten. Diese brachten wir in Befreundeten Tierheimen und privaten Pflegestellen unter. Hier sind sie dann endlich in Sicherheit. Nun hoffen wir schnell dort mit den Behörden eine Regelung zu finden, damit diese sinnlose Töten ein Ende hat. Hier die ersten Bilder der geretteten Hunde.

Ostereinsatz in Ungarn März - April 2018

30. März

Seit gestern läuft unser Oster-Einsatz . Tag 1 Leider gibt es bisher nicht viel Gutes zu berichten. Sowohl bei den Tierschutzkolleginnen hier in Ungarn als auch bei mir macht sich gerade unendliche Traurigkeit und Verzweiflung breit. Wieder einmal mehr müssen wir die Erfahrung hinnehmen, das wir einfach manchmal zu spät kommen. Gestern starb plötzlich und unerwartet unsere Nori. Und das nur wenige Tage bevor sie In ihre eigene Familie hätte reisen können. Ein weiterer Rückschlag ist unsere Franciska, die sich gerade von der Notoperation gut erholt. Nun wurden Tumore festgestellt, die eine weitere OP notwendig machen. Auch sie hatte einen festen Platz im Transporter gebucht. und muss nun weiterhin hier warten. Wir hoffen das wir am Dienstag von unserem Tierarzt mehr erfahren. Leider wäre eine OP in Deutschland zu kostspielig,. Auch unser heutiger Besuch in der Tötung lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Waren es im November noch 400 Hunde die dort leben müssen, sind es nun trotz aller Bemühungen und der vielen Hunde die wir dort heraus holen konnten 600 Hunde. Zur Zeit sind wir wirklich stark am Limit unserer Kräfte. Nicht körperlich, aber emotional. Aber Morgen ist ein NEUER TAG, MIT NEUER HOFFNUG, NEUER KRAFT und hoffentlich NEUEM LEBEN für einige dieser armen Seelen. Hier ein paar erste Bilder

 




AUCH DAS IST TEIL UNSERER TIERSCHUTZARBEIT...

Gestern morgen erhielten wir einen Hilferuf einer jungen Frau.

Wie das Leben spielt, lebt sie mit Ihrem Kind alleine und bekommt keinerlei Unterstützung. Bei Ihr leben zwei Hunde, die sie leider nicht mehr ernähren kann, seitdem sie von ihrem Mann verlassen wurde.

Unter Tränen bat sie Eva und Klari, für einen der Hunde ein gutes Zuhause zu finden, damit sie genügend Futter für den anderen Hund aufbringen kann. Sofort fuhren Eva und Klari zu ihr um sich ein Bild von der Situation zu machen. Auch Eva und Klari waren tief berührt, als sie sich die Geschichte der Jungen Frau anhörten. Sie brachten Futter für die Hunde und sicherten ihr unsere Hilfe zu.

 

 

 

 

Nachdem uns Eva und Klari von all dem berichteten und wir uns sicher sind, das die Hunde zusammen gehören und nicht getrennt werden sollten, waren wir überzeugt, dass sie von ihrer Besitzerin geliebt werden und sehr an ihr hängen. Wir fassten sofort den Entschluss eine Lösung herbeizuführen, so dass die Hunde in Ihrem gewohnten Umfeld und bei Ihrer Familie bleiben können und vor allem nicht getrennt werden müssen. Wir werden die Familie unterstützen, in dem wir die beiden Hunde auf unsere Kosten kastrieren, impfen und chipen lassen und für das täglich ausreichende Futter sorgen.

Die Erleichterung, Dankbarkeit und Freude der jungen Frau steht in Ihren Augen geschrieben.

WIR ALS TIERSCHUTZVEREIN SIND DER MEINUNG, DAS MAN AUCH IN SOLCHEN FÄLLEN UNTERSTÜTZUNG UND AUFKLÄRUNG LEISTEN MUSS. DENN EIGENTLICH IST ES DOCH DAS, WAS DIE AUSLANDSTIERSCHUTZARBEIT BEZWECKEN SOLL. DEN HUNDEN IN IHREN HERKUNFTSLÄNDERN ZU EINEM GUTEN UND ARTGERECHTEN LEBEN ZU VERHELFEN. DIE MENSCHEN SELBER DAVON ZU ÜBERZEUGEN, DASS ES SICH LOHNT, ALLE LEBEWESEN MIT RESPEKT ZU BEHANDELN

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Menschen vor Ort durch unsere Arbeit erreichen können und in den Regionen - wenn auch in kleinen Schritten - von der Wertschätzung des Lebens in jeglicher Form überzeugen können. Gerade die jüngere Generation ist uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir danken allen die uns hierbei unterstützen.


Ein Tag im Leben unserer ungarischen Tierschützerinnen

Diesen Bericht erhielt Holger heute. Wir möchten ihn auch Euch zeigen, damit Ihr die Menschen, die Not und den Wahnsinn dort besser versteht.

"Heute war ich mit Martha wieder unterwegs. In dem Dorf, indem wir Hofi vor einem Monat geholt haben, wo er fast erstickt wurde.

Dieses Mal war dort ein kleines Dackelchen, ca 7 kg. Als ich ihn berührt habe, habe ich schon gemerkt, dass sein Körper voll mit Zecken ist. Wir konnten den Hund sichern und ich begann damit, ihn von den Zecken zu erlösen. Als ich fertig war waren es 73 Stück, die ich dem kleinen Hündchen entfernt habe. Auf dem nach Hause-Weg haben wir ihn sofort zum Tierarzt gebracht und ein Mittel gegen Babesiose geben lassen.

Martha nochmal zurückgehen, weil sie noch einen anderen kleinen Hund gesehen hat. Ihn haben wir auch geholt.

Das schlimmste jedoch was wir sehen mussten war, dass Mitten im Dorf ein toter Hund gelegen hat. Nur ca. 10 Meter vom Gemeindeamt und 5 Meter vom Lebensmittelladen entfernt. Ganz viele Leute sind dort vorbei gelaufen und niemanden hat es interessiert. Die Leiche hat schon gestunken. Ich bin sofort ins Gemeindeamt gegangen und konnte meine Wut nicht zurückhalten. Ich fragte dort die Bürgermeisterin, was für Bastarde hier wohnen?? Die Bürgermeisterin erklärte mir, dass Leute vom anderen Dörfern immer hier die unnötige Hunde rauswerfen und sie würden dringend Hilfe brauchen. Während wir uns unterhielten, wurde der tote Hund in einen Plastiksack getan und mit einem Auto mitgenommen (siehe Fotos).

Die Bevölkerung dort erzählt, morgens seien 40-50 Hunde an der Strasse. Auch wenn sie evtl. übertrieben haben, ist die Lage extrem in diesem Dorf.

Das Dorf heisst Nógrádszakál und befindet sich in der Nähe der slowakischen Grenze. 90% der Bevölkerung sind Zigeuner. Ich glaube nicht, dass sie böse sind, einfach nur primitiv. Wenn es möglich ist, nehmen wir solchen Leuten Sachspenden mit (Kleider, Spielzeuge, Haushaltstextilien oder was gerade vorhanden ist), dann kann man mit ihnen meist gut zusammenarbeiten und wir haben die Möglichkeit, dort auch die Kettenhunde frei zu bekommen.

Eine andere junge Zigeunerin hat erzählt, sie wolle ihren alten Schäferhund (an der Kette) einschläfern, weil er schon alt ist. Sie hätte ihn als Welpe mit der Babyflasche gefüttert, aber jetzt brauche sie ihn nicht mehr. Wir haben ihr Futter dort gelassen und sie überzeugt noch ein bisschen Geduld zu haben.

Es wäre toll, wenn Du uns an den 2 Tagen im Oktober dorthin begleiten würdest. Damit wir gemeinsam Gespräche mit den Behörden und den Menschen vor Ort führen können und die schlimmsten Notfälle sichern können. Leider sind wir als Frauen in dieser Region recht hilflos. Die Worte eines Mannes werden dort jedoch sehr ernst genommen."


DRINGEND GITTERBOXEN GESUCHT !

Für unsere kranken und in Behandlung befindlichen Schützlinge suchen wir dringend Gitterboxen, damit wir frisch operierte Hunde entsprechend der tierärztlichen Empfehlungen ruhig und gesichert halten können. Sollte jemand noch Gitterboxen haben, die er nicht mehr benötigt, würden wir uns sehr freuen, diese für unsere vierbeinigen Engel zu bekommen. 

Kontakt: 

holger4dogs@gmail.com oder 

0152/33679498