Unser Projekt: Das Tierasyl Kondoros

 

Im März führte uns der Weg während eines Auslandseinsatzes zu einem kleinen Tierasyl in der Nähe der rumänischen Grenze. Für eine befreundete Tierschützerin lieferten wir dort Futterspenden an und lernten Eva und Klari kennen, die die Hundehilfe Kondoros ins Leben riefen. Sie haben das Leid der ausgesetzten, nicht mehr gewollten oder unerwünschten Hunde aus nächster Nähe miterleben müssen. So packten sie ihre mühsam ersparten Forinth zusammen und kauften ein Häuschen mit kleinem Grundstück.

Auf dem Gelände wurden Zwinger gebaut, und in das kleine und renovierungsbedürftige Haus zog ein Teammitglied ein.

Der Besuch dort berührte uns alle sehr. Was die beiden Damen mit wenigen Mitteln hier leisten, muss Unterstützung erfahren. Dies war der Moment in dem die Gründung unseres Tierschutzvereins beschlossen wurde. Denn die Lebenssituation der Hunde soll sich verbessern und es sollen bessere Bedingungen für die Hunde und die Menschen geschaffen werden. 

Wir verabschiedeten uns mit dem Versprechen zu helfen und bald wieder mit Plan und Zukunftsperspektiven zurückzukehren.

 Ostern dann beim 2. Besuch konnten wir uns erneut von dem unermüdlichen Einsatz der Frauen dort überzeugen. Wieder konnten wir eine kleine aber wichtige Menge Futter mitbringen.

Am 08.05.2017 war es dann soweit. Newlife4Dogs wurde gegründet und sofort legten wir mit unserer Arbeit für die Hunde von Kondoros los. Wir planten den ersten Arbeitseinsatz und konnten die ersten 9 Hunde in Ihre NEUEN LEBEN begleiten. Über die Pfingsttage fuhren wir mit vollgepacktem Transporter nach Kondoros und konnten dank der Hilfe unserer Unterstützer eine Tonne Futter und viele Sachspenden mitnehmen.

Wir verbrachten anstrengende aber auch sehr schöne Tage bei den Menschen und unseren Schützlingen dort. Die Tage wurden genutzt um eine Bestandsaufnahme, Bilder und Videomaterial der Hunde zu erstellen. Die Planung einer Krankenstation und neuer dringend notwendiger Zwinger wurde besprochen. Wir widmeten uns den Hunden, um sie für die Vermittlung besser kennen zu lernen und mit ihnen zu spielen.

Nun startet für uns die Zeit um so viele Menschen wie möglich von unserem Projekt und der Notwendigkeit der Hilfe zu überzeugen und zu gewinnen. Verfolgen Sie unsere Arbeit auf unserer Homepage oder auf unseren Facebookseiten.  Die Hunde von Kondoros brauchen auch Sie, denn ohne Ihre Unterstützung können wir langfristig die gesteckten Ziele nicht erreichen.  Hilfe ist notwendig und auf verschiedene Art möglich. Sei es über eine Mitgliedschaft oder mit Futter-, Sach- oder Geldspenden.

 

Wie auch Sie helfen können!

Hier eine Liste dringend benötigter Sachspenden:

 

Nass- und Trockenfutter, Seniorenfutter, Welpenfutter Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Waschmittel, Werkzeuge, Decken, Handtücher, Gitterboxen, Transportboxen, Verbandsmaterial….. und vieles mehr.

 

Für den Bau der Zwinger und der Krankenstation werden Materialien benötigt die wir am besten vor Ort kaufen und anliefern lassen, da die Transportkosten ansonsten den Nutzen und Wert der Materialien übersteigen. Es sei denn, es würde sich jemand finden der uns beim Transport behilflich sein kann.

 

Wir benötigen Fenster, Innen und Aussentüren, Kabel und sonstiges Elektromaterial, Fliesen für Wand und Boden, Elektroheizungen, Durchlauferhitzer oder Untertischgeräte….Egal ob gebraucht oder neu. Auch Arbeitskraft für den Bau der Krankenstation wird dringend benötigt. Gerne können Interessierte uns bei einem unserer Arbeitseinsätze begleiten. Bitte melden Sie sich hierzu unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten.

 

Für Ihr Interesse danken wir Ihnen von ganzem Herzen und würden uns freuen, Sie von unserer Arbeit für die Hunde überzeugen und gewinnen zu können!

Ihr Newlife4Dogs-Team

 

SPENDENKONTO:

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR

 

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Mai 2017

Unser erster Einsatz führt uns zur Hundehilfe Kondoros und findet vom 02,06.-07.06.2017 statt. Dies wird auch unser erstes Projekt. Hier werden wir ungarische Menschen unterstützen, die sich mit vollem Einsatz für die Not der Tiere in Ihrer Region einsetzen.
Gerne würden wir natürlich mit einem gut gefüllten Fahrzeug mit Futter- und Sachspenden dort ankommen. Dazu benötigen wir eure Unterstützung.

Wir werden regelmäßig vor Ort sein und im Anschluß von den Fortschritten dort berichten. Eine Übersicht über die tolle Arbeit die Eva mit Ihrem kleinen Team dort leistet könnt Ihr auch auf der ungarischen Seite https://www.facebook.com/pg/dogshomekondoros/  verfolgen.


Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit.
Gemeinsam wollen wir gemäß unseres Vereinsnamens "Newlife4Dogs" für ein NEUES LEBEN der armen Hundeseelen kämpfen. 
Danke für jede Unterstützung und Anteilnahme.

 

Holger Kastan


31. Mai 2017

Es ist uns ein Bedürfnis folgendes los zu werden bzw. klar zu stellen:

IM HOCHSOMMER MIT DEM VIERBEINIGEN FREUND RAD ZU FAHREN IST NICHT TIERLIEBEND!

Es gibt glücklicherweise viele Warnungen über "Hunde im Auto" - aber dieses Problem ist leider genauso verbreitet:

Es glauben immer noch viele Hundehalter, dass man seinen Hund - wie auch immer - viel bewegen sollte. Das ist zwar richtig - allerdings RICHTIG BEWEGEN!!!

Ich sehe im Sommer - bei unmenschlichen Temperaturen - immer wieder Menschen, die ihren Hund neben sich herlaufen lassen - bei Wahnsinnstemperaturen!
Und dann denken sie auch noch (wenn man das überhaupt "denken" nennen kann), dass es gut und gesund für ihren Hund ist.

NOCHEINMAL: Abgesehen von den Mittagsstunden - auch in den Früh- und Abendstunden ist es durch die Ozonwerte und den glühend heißen Boden nicht ratsam, den Hund so zu bewegen!!!
Auch nicht, wenn er "eh vorher im Wasser war" - dann schon gar nicht, denn dann beginnt das Fell auch noch zu dampfen!

Selbst für uns Zweibeiner ist der Sommer extrem belastbar für Körper und Kreislauf - auch beim Nichtstun - wie soll es da den Vierbeinern gehen, die noch dazu NICHT SCHWITZEN KÖNNEN?!?!

Wenn ihr euren Hunden was Gutes tun wollt - geht SPAZIEREN! Wenn geht, natürlich im Schatten und mittags bis nachmittags immer NURZ KURZ raus zum "Gassi gehen" - das reicht vollkommen!

Ich glaube (und hoffe), dass viele Hundehalter diese Risiken (Hitzeschlag, verbrannte Pfoten usw.) nicht absichtlich eingehen, sondern sich dieser nur nicht bewusst sind, und sie dadurch diesen Fehler machen - deshalb nun diese Info ...