Einsatz Februar 2026

Einsatz Februar 2026

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Durch tägliche Notrufe und den Transport der vermittelten Hunde hier nun mit etwas Verspätung der erste Einsatzbericht für Februar.

Am 06.02. konnten wieder einige unserer Schützlinge in ein neues Leben starten. Tolle Familien warteten auf unsere Hunde. Auf uns warteten wieder Futter und Sachspenden, die wir natürlich einsammelten und dann am Montag wieder die Rückreise ins Tierheim antraten.

Innerhalb der ersten 2 Februar Wochen kamen bereits 6 neue Notfälle bei uns an. Drei von ihnen konnten wir in letzter Minute aus der Tötung retten. Ein junger Rüde, der sein bisheriges Leben an einer extrem kurzen Kette, ohne Hütte oder sonstigem Schutz vor Regen, Schnee und Kälte verbringen musste, konnte ebenfalls in unsere Obhut. Und 2 Welpen, die Melinda auf der Strasse fand, befinden sich nun auch in Sicherheit.

Auch die ersten dringenden Tierarztbesuche wurden wieder durchgeführt. Morgen werden wir mit unserem Thyson in die Klinik fahren. Was genau mit im nicht stimmt wissen wir noch nicht. Er ist soweit fit, jedoch ist er extrem aufgedunsen. Vermutlich Wasseransammlungen, deren Ursache es nun herauszufinden gilt.

Miss Sophie, die wir nach Silvester schwer verletzt auf der Straße gefunden haben, ist inzwischen völlig gesund. Und das obwohl uns viele hier auf Facebook kritisierten und wollten das wir die kleine Hündin einschläfern lassen sollen.

Trotz der zahlreichen Futterspenden mussten wir auch diesmal noch Futter hinzu kaufen. In den nächsten Tagen stehen wieder Einsätze in den Tötungsstationen an. Wir hoffen das wir auch diesmal wieder die bedrohten Hunde mitnehmen können.

Natürlich werden wir wieder berichten.


Einsatz Februar 2026 / Teil 2

Auch in der zweiten Hälfte unseres Februar Einsatzes kamen wieder einige Notrufe bei uns an. Natürlich machten wir uns auf den Weg um dort zu helfen, wo Hilfe dringend erforderlich ist. Das bedeutete für uns schnell für freie Plätze zu sorgen, damit wir die 6 Neuzugänge vernünftig unterbringen konnten. Jetzt werden die neuen wieder zum Tierarzt gebracht, damit sie eine gründliche Untersuchung und eventuell notwendige medizinische Versorgung erhalten. Auch das notwendige Impfprogramm wird nun gestartet.

Auch Tyson beschäftigt uns nach wie vor.  Denn immer wieder sammelt sich Wasser in seinem Bauchraum. Am kommenden Montag haben wir für Tyson einen Termin in der Uniklinik in Budapest bekommen. Dann erfolgt eine CT-Untersuchung der Leber, da unsere Tierärzte als Ursache eine Thrombose innerhalb der Leber vermuten. Alle Laborwerte waren bisher negativ und konnten die Ursache nicht ausfindig machen. Es bedeute für uns zwar erneut wieder hohe Kosten, die jedoch nicht der Grund dafür sein können, Thyson diese Untersuchungen zu verwehren. Denn oberste Priorität im Tierschutz sollte immer die beste und fachgerechte medizinische Versorgung der Hunde sein. Das ist zumindest unser Anspruch.

In der Letzten Woche waren Melinda und Regina wieder im Tierheim, um von unseren Schützlingen Fotos und Videos zu erstellen und uns bei der Einschätzung der Charaktereigenschaften zu unterstützen. Denn nur eine vernünftige und realistische Beschreibung der Hunde, macht auch eine ordnungsgemäße und zukunftssichere Vermittlung möglich.

Langsam wird auch das Wetter hier wieder besser, so dass wir mit Reparatur- und Änderungsarbeiten an den Zwingern und Gehegen wieder vorankommen. Erste dringend benötigte Baumaterialien mussten geordert werden, damit wir mit den Arbeiten beginnen konnten.

Auch unser in die Jahre gekommener Transporter bereitet uns immer noch Sorgen. In den letzten Monaten vielen Reparaturkosten in Höhe von mehr als 4.000,00 Euro an.  Nach jedem Transport fielen neue Reparaturen an. Nun steht der Wagen seit 2 Monaten hier und ist immer noch nicht fahrbereit, da wir das vorhandene Geld immer zuerst für die Versorgung unserer Hunde benötigen.

Immer wieder bekommen wir gesagt, dass es besser wäre ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Das ist wohl auch richtig. Doch dafür fehlen uns einfach die notwendigen finanziellen Mittel.

So bleibt uns nur auf ein Wunder zu hoffen, damit wir auch in Zukunft unsere Einsätze und Transporte fahren können. Zur Zeit steht uns ein kostenloser Leihwagen zur Verfügung. Allerdings werden wir diesen auch nicht unbegrenzt nutzen können. So ist es für uns eine fast unerträgliche Situation, nicht zu wissen wie wir dieses Problem bewältigen können.