DIE ARBEITEN AN DEN FREILÄUFEN IN KONDOROS SCHREITEN VORAN !!!

Pünktlich zum Frühjahr ist es uns wichtig, das unsere Schützlinge nach dem langen und harten Winter endlich in den Genuss kommen können sich freier zu bewegen und die Sonnenstrahlen zu genießen. Das Material für die Freiläufe ist angekommen und die Arbeiten sind in vollem Gange. Wir werden in den nächsten Tage bereits die ersten Freiläufe nutzen können. 

Wie immer sind wir bemüht die Bauarbeiten in einem bezahlbaren und dennoch Zweckmäßigen Rahmen zu halten. Für die ersten 5 Freiläufe haben wir ca 1000 Euro Materialkosten überwiesen. Weitere 5 Freiläufe würden wir gerne noch fertigstellen. Dazu müssen wir jedoch erst noch Spenden sammeln, da unser deutscher Fiskus wie jeden Monat trotz Gemeinnützigkeit kräftig abgreift. 

Es ist so ärgerlich, denn von dieser Seite ist mit Unterstützung und Zuschüssen nicht zurechnen. Alle hier im Team arbeiten fast Vollzeit ehrenamtlich für die Hunde. Nur die Behörden greifen regelmäßig die dringend benötigten Gelder ab. 

Deshalb müssen wir erneut um Unterstützung und Hilfe bitten. Denn es warten noch weitere Baumaßnahmen auf uns.

Wie immer werden wir euch auf dem laufenden halten, wie viel wir gemeinsam schaffen und bedanken uns schon jetzt vielmals für eure Unterstützung!

Kontakt für weitere Informationen:

holger4dogs@gmail.com

DE +49 152 33679498

HU +36 20 347 5237

Homepage: www.Newlife4Dogs.de

PayPal: https://www.paypal.me/newlife4dogs

SPENDENKONTO:

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

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Neues aus Kondoros.... 13.01.2019              Gestern war große Tierarzt-Aktion.

Gemeinsam mit Eva und Klari wurde die Hunde in der Umgebung, die nicht in unserem Tierheim, sondern in verschiedenen Familien leben geimpft, gechipt und untersucht. Nächster schritt wir sein alle diese Hunde zu kastrieren. 

Nach den Hausbesuchen wurden auch die kleinen Welpenkinder im Holzverschlag versorgt. Auch sie erhielten ihre ersten Impfungen und wurden entwurmt. 

 

Im Anschluss wurden dann noch die Neuzugänge im Tierheim von unserer Tierärztin in Augenschein genommen und versorgt. 

Wieder einmal ein riesen Aktion. es wurde 11 Welpen und 15 weitere Hunde behandelt.


Hier die Geschichte von "HOPE"
Bei einem unserer Einsätze besuchten wir wieder einmal eine Tötungsstation. Hier konnten wir bereits einige Notfälle herausholen. Bei diesem Besuch viel mir eine kleine zerbrechliche und besonders arme Seele auf, die dort in einem kleinen dunklen und viel zu engen "Behältnis" dahin siechte. Sie war kaum in der Lage die zwei schritte bis ans Gitter zu kommen. Hope lag dort in mitten Ihres eigenen Kot´s und Urin. es stank bestialisch aus diese engen Box. Abgemagert und verletzt lag diese kleine Maus dort und schaute uns völlig hoffnungslos und traurig an. 
Nicht nur mir zerriss es das Herz diese kleine Seel dort in diesem wirklich besorgniserregenden Zustand zu sehen.
Ohne Namen, und ohne jede Beachtung wäre es in den nächsten Tagen für sie der sichere Tod gewesen. Sofort war klar, das wir sie mitnehmen und Ihr tierärztliche Versorgung Liebe und Wärme schenken wollen. 
Hope berfahren und lag nun mit Schmerzen, völlig unterernährt und zerbrechlich in dieser kleinen Box. Zum Glück hatte sie alle notwendigen Impfungen und Voraussetzungen um eine Ausreise möglich zu machen. So entschloss ich mich Hope mit nach Deutschland zu nehmen. Mit Hilfe von Regina konnten wir Hope aus dieser Ausweglosen Situation befreien. Erst als wir sie in unseren Armen hielten wurde uns der wirkliche Zustand von ihr bewußt und es war für uns fast unerträglich sie hoch zu heben und anzufassen. Sie besteht wirklich nu aus Haut, Knochen und Fell. Jeder einzelne Knochen ist zu sehen und und man hat Angst ihr mit jeder Berührung weh zu tun.
Am Samstag dann kam Hope nach einer für sie wirklich langen und anstrengenden Fahrt in Deutschland an. Bei jedem Stopp und jeder noch so kurzen Pause wurde Hope von mir mit Wasser versorgt. Über die ganze Fahrt begleitete uns die Angst, sie nicht lebend hier nach Deutschland zu bekommen. 
Nun ist sie jedoch hier und ruht sich von den Strapazen der Fahrt und ihrer Vergangenheit aus. Zunächst dachten wir das es für sie schon zu spät wäre, denn sie war wirklich sehr schwach und konnte sich nicht mehr bewegen. Auch ihr Futter, welches wir Ihr in vielen kleinen Portionen gaben konnte sie den ersten Tag nicht bei sich halten. Seit gestern Abend jedoch macht sie kleine Fortschritte. Sie nimmt wieder selbstständig Wasser und Nahrung auf und es bleibt auch drin. Sie machte erste Schritte im garten und schlief bei Pflegemama im Bett unter der Decke. Auch auf Ihren neuen namen hört sie bereits und freut sich mittlerweile sehr wenn man sie anspricht. 
HOPE ist noch lange nicht über den Berg. und wir hoffen alle, das ihr Lebenswille und Ihre Kraft ausreicht um uns bei Ihrer Genesung zu unterstützen. Denn eines ist sicher, aufgeben werde wir sie nicht. 
Gerade jetzt im Augenblick ist sie wieder in der Klinik und wir d dort wieder versorgt und gründlich untersucht.
Wir alle drücken Hope ganz fest die Daumen und hoffen von Herzen das wir den Kampf um Ihr Leben mit ihr gemeinsam gewinnen können.

Wir sind uns völlig im Klaren darüber, das wir in letzter Zeit sehr oft Spendenaufrufe und Bitte um Hilfe erfragt haben. Dennoch möchte ich euch alle um Unterstützung für diese arme Seele bitten. 

Wenn jeder nur einen einzigen Euro geben würde, könnten wir so wiel mehr tun. 

DANKE AN DIESER STELLE AN ALLE, die uns immer wieder unterstützen und unsere Arbeit ermöglichen. 

Kontakt und Informationen :

Holger4Dogs@gmail.com

0152/33697498

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SPENDENKONTO: HILFE FÜR HOPE

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IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR

 




AUCH DAS IST TEIL UNSERER TIERSCHUTZARBEIT...

Gestern morgen erhielten wir einen Hilferuf einer jungen Frau.

Wie das Leben spielt, lebt sie mit Ihrem Kind alleine und bekommt keinerlei Unterstützung. Bei Ihr leben zwei Hunde, die sie leider nicht mehr ernähren kann, seitdem sie von ihrem Mann verlassen wurde.

Unter Tränen bat sie Eva und Klari, für einen der Hunde ein gutes Zuhause zu finden, damit sie genügend Futter für den anderen Hund aufbringen kann. Sofort fuhren Eva und Klari zu ihr um sich ein Bild von der Situation zu machen. Auch Eva und Klari waren tief berührt, als sie sich die Geschichte der Jungen Frau anhörten. Sie brachten Futter für die Hunde und sicherten ihr unsere Hilfe zu.

 

 

 

 

Nachdem uns Eva und Klari von all dem berichteten und wir uns sicher sind, das die Hunde zusammen gehören und nicht getrennt werden sollten, waren wir überzeugt, dass sie von ihrer Besitzerin geliebt werden und sehr an ihr hängen. Wir fassten sofort den Entschluss eine Lösung herbeizuführen, so dass die Hunde in Ihrem gewohnten Umfeld und bei Ihrer Familie bleiben können und vor allem nicht getrennt werden müssen. Wir werden die Familie unterstützen, in dem wir die beiden Hunde auf unsere Kosten kastrieren, impfen und chipen lassen und für das täglich ausreichende Futter sorgen.

Die Erleichterung, Dankbarkeit und Freude der jungen Frau steht in Ihren Augen geschrieben.

WIR ALS TIERSCHUTZVEREIN SIND DER MEINUNG, DAS MAN AUCH IN SOLCHEN FÄLLEN UNTERSTÜTZUNG UND AUFKLÄRUNG LEISTEN MUSS. DENN EIGENTLICH IST ES DOCH DAS, WAS DIE AUSLANDSTIERSCHUTZARBEIT BEZWECKEN SOLL. DEN HUNDEN IN IHREN HERKUNFTSLÄNDERN ZU EINEM GUTEN UND ARTGERECHTEN LEBEN ZU VERHELFEN. DIE MENSCHEN SELBER DAVON ZU ÜBERZEUGEN, DASS ES SICH LOHNT, ALLE LEBEWESEN MIT RESPEKT ZU BEHANDELN

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir Menschen vor Ort durch unsere Arbeit erreichen können und in den Regionen - wenn auch in kleinen Schritten - von der Wertschätzung des Lebens in jeglicher Form überzeugen können. Gerade die jüngere Generation ist uns gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir danken allen die uns hierbei unterstützen.


Ein Tag im Leben unserer ungarischen Tierschützerinnen

Diesen Bericht erhielt Holger heute. Wir möchten ihn auch Euch zeigen, damit Ihr die Menschen, die Not und den Wahnsinn dort besser versteht.

"Heute war ich mit Martha wieder unterwegs. In dem Dorf, indem wir Hofi vor einem Monat geholt haben, wo er fast erstickt wurde.

Dieses Mal war dort ein kleines Dackelchen, ca 7 kg. Als ich ihn berührt habe, habe ich schon gemerkt, dass sein Körper voll mit Zecken ist. Wir konnten den Hund sichern und ich begann damit, ihn von den Zecken zu erlösen. Als ich fertig war waren es 73 Stück, die ich dem kleinen Hündchen entfernt habe. Auf dem nach Hause-Weg haben wir ihn sofort zum Tierarzt gebracht und ein Mittel gegen Babesiose geben lassen.

Martha nochmal zurückgehen, weil sie noch einen anderen kleinen Hund gesehen hat. Ihn haben wir auch geholt.

Das schlimmste jedoch was wir sehen mussten war, dass Mitten im Dorf ein toter Hund gelegen hat. Nur ca. 10 Meter vom Gemeindeamt und 5 Meter vom Lebensmittelladen entfernt. Ganz viele Leute sind dort vorbei gelaufen und niemanden hat es interessiert. Die Leiche hat schon gestunken. Ich bin sofort ins Gemeindeamt gegangen und konnte meine Wut nicht zurückhalten. Ich fragte dort die Bürgermeisterin, was für Bastarde hier wohnen?? Die Bürgermeisterin erklärte mir, dass Leute vom anderen Dörfern immer hier die unnötige Hunde rauswerfen und sie würden dringend Hilfe brauchen. Während wir uns unterhielten, wurde der tote Hund in einen Plastiksack getan und mit einem Auto mitgenommen (siehe Fotos).

Die Bevölkerung dort erzählt, morgens seien 40-50 Hunde an der Strasse. Auch wenn sie evtl. übertrieben haben, ist die Lage extrem in diesem Dorf.

Das Dorf heisst Nógrádszakál und befindet sich in der Nähe der slowakischen Grenze. 90% der Bevölkerung sind Zigeuner. Ich glaube nicht, dass sie böse sind, einfach nur primitiv. Wenn es möglich ist, nehmen wir solchen Leuten Sachspenden mit (Kleider, Spielzeuge, Haushaltstextilien oder was gerade vorhanden ist), dann kann man mit ihnen meist gut zusammenarbeiten und wir haben die Möglichkeit, dort auch die Kettenhunde frei zu bekommen.

Eine andere junge Zigeunerin hat erzählt, sie wolle ihren alten Schäferhund (an der Kette) einschläfern, weil er schon alt ist. Sie hätte ihn als Welpe mit der Babyflasche gefüttert, aber jetzt brauche sie ihn nicht mehr. Wir haben ihr Futter dort gelassen und sie überzeugt noch ein bisschen Geduld zu haben.

Es wäre toll, wenn Du uns an den 2 Tagen im Oktober dorthin begleiten würdest. Damit wir gemeinsam Gespräche mit den Behörden und den Menschen vor Ort führen können und die schlimmsten Notfälle sichern können. Leider sind wir als Frauen in dieser Region recht hilflos. Die Worte eines Mannes werden dort jedoch sehr ernst genommen."


DRINGEND GITTERBOXEN GESUCHT !

Für unsere kranken und in Behandlung befindlichen Schützlinge suchen wir dringend Gitterboxen, damit wir frisch operierte Hunde entsprechend der tierärztlichen Empfehlungen ruhig und gesichert halten können. Sollte jemand noch Gitterboxen haben, die er nicht mehr benötigt, würden wir uns sehr freuen, diese für unsere vierbeinigen Engel zu bekommen. 

Kontakt: 

holger4dogs@gmail.com oder 

0152/33679498