Einsatz Januar 2026


Unser neuer Notfall benötigt dringend Unterstützung.

Seit Silvester befinden wir uns im Dauereinsatz. Viele Notfälle kamen zu uns, und tägliche Klinikbesuche machen uns zu schaffen.

Doch am schlimmsten hat es unsere kleine Miss Sophie erwischt. Miss Sophie wurde von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Am 01.01. konnten wir die kleine Hündin in unsere Obhut nehmen und brachten sie sofort in die Notfallklinik nach Budapest.

Hier wurde sie für die Nacht stabilisiert, versorgt und beobachtet.

Miss Sophie war apathisch und schrie vor Schmerzen. Am nächsten Morgen erhielten wir den Anruf aus der Klinik, das sie dringend ins MRT muss, da sich ihr Zustand trotz Medikamente deutlich verschlechtert hatte. Natürlich fuhren wir sofort und verlegten Sophie in die andere Klinik. Hier wurde sofort die MRT-Untersuchung eingeleitet. welche eine schreckliche Diagnose ergab.

Miss Sophies Schädelknochen ist mehrfach gebrochen und fast die hälfte des Gehirns ist von einem Hirnödem betroffen.

Sofort wurden alle medizinischen Maßnahmen ergriffen und die Behandlung entsprechen umgestellt. Die Ärzte versuchen nun mit medikamentöser Behandlung den Zustand in den Griff zubekommen, da sie derzeit eine OP nicht schaffen würde.

Ein langwieriger Genesungsprozess erwartet die kleine Maus nun und es bleibt zu hoffen, das sie alles gut übersteht.

Die Bisherigen Kosten, für Miss Sophies Behandlungen liegen bereits jetzt bei ca. 900 Euro und werden durch den weiterhin notwendigen Klinikaufenthalt weiter steigen.

Doch nicht nur Die Behandlungen von Miss Sophie belasten uns sehr, sondern auch die Rechnungen der anderen Notfälle haben unsere Ausgaben enorm in die Höhe getrieben. Die Beschaffung dringend benötigter Medikamente kommt noch erschwerend hinzu.

In den letzten 1,5 Wochen vielen Rechnungen von insgesamt 1.108095,00 HuF ( ca. 2875,34 Euro)

Da wir die Endrechnung für Miss Sophie noch nicht haben, ist noch nicht absehbar, was da auf uns zukommt.

WIR BITTEN DRINGEND UM EURE HILFE.


Einsatz Januar 2026/Teil 2 

Der Januar erschwert unseren Einsatz enorm. Eiseskälte, Schneechaos, Glätte und Sturm machen den Hunden und unseren Mitarbeitern zu schaffen. Auch jede Fahrt in die Tierkliniken oder zu Noteinsätzen birgt ein ständiges Risiko. Auch im Tierheim sind die Schneemassen kaum zu bewältigen.

Alles ist nur mit großem Aufwand zu bewerkstelligen. Schon früh morgens beginnt der Tag mit einem ersten Kontrollgang durch das Tierheim. Immer mit der Sorge, ob alle unsere Schützlinge die eisigen Nächte überstanden haben. Bisher geht es allen unseren Hunden gut. Wir sind froh, das wir so kurz vor dem Kälteeinbruch unser Strohlager noch komplett füllen konnten. So konnten wir alle Hundehütten mit reichlich Stroh füllen. Da durch die extreme Kälte die Wasserstellen der Hunde im Stundentakt einfrieren und wir nicht wie gewohnt mit Schläuchen für frisches Wasser sorgen können, müssen unsere Mitarbeiter mehrmals täglich mit Gießkannen, gefüllt mit heissem Wasser das Trinkwasser der Hunde zum auftauen bringen. Auch die Reinigung der Zwinger und Gehege ist eine enorme Herausforderung, da alles auf dem eisigen Boden festfriert. 

Auf Grund der Unwetterwarnungen mussten wir sogar den für den 09.01. geplanten Transport absagen. Nun bleibt zu hoffen, das sich die Wetterlage zumindest soweit verbessert, dass wir am kommenden Freitag mit den Hunden die Reise zu ihren neuen Familien antreten können. Es ist sowohl für die Hunde, als auch für die Pflegerinnen und Pfleger derzeit ein Arbeiten am absoluten Limit. 

 


Einsatz Januar 2026/Teil3

Nach den ganzen bisherigen Katastrophen im Januar schlägt das Monatsende genauso erbarmungslos zu.

Doch der Reihe nach.

Nachdem wir den Transport im Januar auf Grund des Wetters um eine Woche verschieben mussten, mussten wir uns dann auch noch einen Leihwagen nehmen, da an unserem Transporter die Dieselpumpe den Geist aufgab. Doch zum Glück konnten wir alle Hunde planmäßig zu ihren neuen Familien bringen.

Dank unserer treuen Unterstützer, konnten wir auf dem Rückweg wieder eine große Menge Futter mit zu unseren Schützlingen nehmen.

Soweit die guten Nachrichten.

Einige neue Notfälle kamen bei uns an. Darunter wieder ein paar Welpen, die einfach auf einem verlassenen Hof in der Kälte zurückgelassen wurden. Sie befinden sich nun in der Obhut von Melinda und werden dort bestens versorgt. Lange hätten die 4 Zwerge in der kälte nicht mehr überlebt, zumal sie völlig verwurmt und unterernährt bei uns ankamen.

Ein weiterer Neuzugang ist ein stattlicher aber wahnsinnig lieber Rottweiler Rüde. Er wurde von seinem Besitzer im Keller eingesperrt und fast täglich gequält. Den aufmerksamen Nachbarn ist es zu verdanken, das wir von ihm erfuhren und ihn von diesem Ort befreien konnten.

Leider gab es auch 2 Senioren, von denen wir uns für immer verabschieden mussten. Moja, eine inzwischen 15 jährige Hündin mussten wir schweren Herzens gehen lassen. und Masha, eine 12 jährige Kaukasen Hündin hat uns für immer verlassen. Es zerreißt uns immer wieder das Herz, wenn unsere Schützlinge sterben, auch wenn man weiß, das man bei den Senioren immer damit rechnen muss. Dennoch hofft man immer, ihnen noch etwas länger Zeit und Liebe schenken zu können. Aber beide waren zumindest für ihre letzte Zeit bei mir Zuhause und mussten nicht einsam und ungeliebt von dieser Welt gehen.

Dann heute das nächste Pech. Durch den starken Frost hat unsere Wasserpumpe uns die weitere Arbeit verweigert. Natürlich mussten wir sofort eine neue Pumpe kaufen, da wir von dem Brunnenwasser für unsere Hunde abhängig sind.

Aber so ist das leider immer wieder. Sowohl der Defekt am Transporter, als auch die defekte Wasserpumpe kommen immer zu einem Zeitpunkt wo man es nicht brauchen kann. Aber auch das werden wir irgendwie schaffen.