Einsatz Dezember 2025

Seit dem 1.12.2025 Sind wir wieder im Einsatz für unsere Schützlinge und für die Hunde die wieder einmal einfach auf die Straße geworfen wurden. Neben zahlreichen Klinikbesuchen mit unseren Notfällen, haben wir in diesem Einsatz bisher wieder 8 Straßenhunde bei uns aufgenommen. Die Nächte hier werden zunehmend kälter, deshalb haben wir einige unserer kleinen bei Kolleginnen zuhause und im beheizten Tierheimhaus untergebracht.

Leider haben wir auch 3 Verluste zu verzeichnen. Unsere Nala, Beethoven und die kleine Helena haben den Überlebenskampf leider verloren. Trotz sofortiger Behandlungen und Klinikbesuchen konnten wir diese drei Fellnasen nicht retten.

Aurora, über die wir bereits berichteten, hat ihre Krankheit inzwischen gut überstanden. Ihre Atmung ist wieder frei und stabil und langsam wird sie wieder aktiver und spielt.

Die ersten 100 Ballen Stroh waren Anfang der Woche verbraucht und wir haben nochmals 100 Ballen gekauft. Ebenso Brennholz für die Krankenstation und das Tierheimhaus musste nochmals nachbestellt werden. Wir müssen und wollen einfach sicherstellen, das unsere Schützlinge gut über den Winter kommen.

Damit unsere Hunde über die Feiertage auch gut mit Futter versorgt sind haben wir unser Futterlager nochmals gefüllt und 800 kg Futter nachgekauft. So sollten wir nun mit unseren Bewohnern gut ins neue Jahr kommen.

Alleine in den ersten 2 Einsatzwochen hatten wir Kosten in Höhe von 1.307.900,00 HuF (3.383,00 €) zu bewältigen.

Für Medikamente 55.860 HuF (145,00 €). Klinikkosten 456.400 HuF (1.180,00 €) , Stroh 145.000 HuF (375,00 €), Holz 237.000 HuF (613,00 €), Material für Reparaturen 119.000 HuF(308,00 €), Futter 294.640 HuF(762,00 €)

Daher sind wir für jeden einzelnen Euro Unterstützung mehr als dankbar. Es fällt uns nicht Leicht, immer wieder um Hilfe zu bitten. Aber wie soll das alles ohne euch funktionieren. Natürlich könnten wir Aufnahmestopp für alte und kranke Hunde beschließen. Aber genau die sind es die uns am dringendsten brauchen und die uns sehr am Herzen liegen. Denn die meisten sind nicht bereit sich diesen armen Seelen anzunehmen.

Nun heißt es Daumen drücken, das wir diesmal über die Feiertage und den Jahreswechsel nicht wieder eine Vielzahl Hunde auffinden, Denn auch in diesem Jahr werden wir an diesen Tagen Bereitschaftsdienst leisten und regelmäßige Patrouillen fahren.

Aber auch darüber werden wir wieder berichten.

Jetzt bleibt nur noch euch allen ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen.

KONTAKT für weitere Informationen:

[email protected]

DE +49 152 33679498

HU +36303312721

Homepage: www.Newlife4Dogs.de

PayPal: https://www.paypal.me/newlife4dogs

Deutsche Skatbank

Zweigniederlassung der VR-Bank Altenburger Land eG

IBAN: DE53 8306 5408 0004 9984 72

BIC: GENODEF1SLR


Einsatz Dezember 2025 /

Die Weihnachtstage

Auch über die Weihnachtstage setzen wir unseren Einsatz fort. Zu viele Hunde die dringende medizinische Versorgung benötigen, lassen uns auch an den Feiertagen nicht zur Ruhe kommen.

Noch vor Heiligabend wurde das bestellte Stroh geliefert. 100 Ballen füllen nun das Strohlager und wir können auch weiterhin die Hundehütten gut füllen. Unsere Stimmung wurde extrem getrübt durch den unerwarteten und plötzlichen Tod des Neufundländer Welpen Misca- Innerhalb weniger Stunden verstarb er in den Armen Melindas. Da alle Tests negative waren und es keinerlei Symptome einer Erkrankung gab, entschlossen wir uns Misca autopsieren zu lassen, auch wenn diese Kosten derzeit gar nicht in unser Budget passen.  Das Ergebnis schockierte uns.  Bei Hepatitis contagiosa canis auch bekannt als Rubarth-Krankheit, handelt es sich um eine ansteckende Leberentzündung der Hunde, Fuchsenzephalitis, infectious canine hepatitis, eine durch ein Virus hervorgerufene Leberentzündung der Hunde. Dieser Virus wird bevorzugt von Füchsen übertragen. Es reicht der Kontakt mit Kot, Urin oder Tröpfchen, die ein infiziertes Tier im Freisen zurücklässt. Die Ärzte gehen von diesem Infektionsweg aus, da wir nicht wissen wie lange Misca bereits in der Wildnis unterwegs war.

Unsere Sorge, das auch Tonic noch erkrankt, ließ keine andere Möglichkeit zu als für ihn ein Antikörperserum zu besorgen, welches im nun mehrmals verabreicht werden muss. Die letzte Injektion erfolgt am kommenden Samstag. Dann wissen wir erst sicher ob Tonic gesund bleibt und überlebt. Denn sind die Hunde einmal erkrankt, geht die Überlebenschance gegen NULL. Bisher zeigt er keine Symptome und ist fit. Nun heißt es Daumen drücken und hoffen.

Heute am 1. Weihnachtstag fanden wir wieder einen ausgesetzten Welpen. Eine kleine Hündin, die ersten Informationen zu folge Heiligabend als Geschenk diente, und bereits einen Tag später störte. Nun lebt die kleine bei Holger im Haus. Sie wurde gebadet gefüttert und erhielt sofort eine Entwurmung. Sie ist fit , frisst gut und kommt mit den anderen Hunden gut zurecht.

 

Nun hoffen wir, das wir wenigstens am 2. Weihnachtstag selber ein wenig zur Ruhe kommen können und Kraft für die kommenden Tage sammeln können. Denn Silvester steht vor der Tür und erfahrungsgemäß werden wir da wohl kaum zur Ruhe kommen. Auch da müssen wir mit vielen Einsätzen und verletzten Hunden rechnen. 


Einsatz Weihnachten und Silvester 2025

Auch in diesem Jahr absolvierten wir über die Feiertage wieder Bereitschaftsdienst. Und auch in diesem jahr begann die Menschheit mit der sinnlosen Ballerei schon am Heiligabend. Eine ganze Woche von Böllerlärm liegt hinter unseren Schützlingen, die es fast alle einigermaßen gut überstanden haben. Aber leider auch nur FAST ALLE.

Unsere Klara hat die rücksichtslose Knallerei leider mit dem Leben bezahlen müssen. In ihrer Panik fiel Klara in schwere Krampfanfälle. Natürlich brachten wir Klara in die Notfallklinik. Dort versuchten die Fachärzte 3 Tage und Nächte Klara zu helfen. Leider hat Klara den Kampf verloren und verstarb einen Tag vor Silvester.

Viktor, Nicole und Holger verbrachten die Silvesternacht bei den Hunden. Durch regelmäßige Konrtollrundgänge vor dem Jahreswechsel und während der nicht enden wollenden Ballerei um Mitternacht konnten die extrem Reagierenden Hunde beruhigt und betreut werden, so das zum Glück keine weiteren Hunde zu schaden kamen.

In den folgenden Tagen werden wir wohl immer wieder zu Hilfe gerufen, weil die in Angst entlaufenen und gestressten Strassenhunde nun wieder aus Ihren Verstecken kommen.

Bereits heute am Neujahrstag mussten wir einer kleinen Hündin zur Hilfe eilen, die in Ihrer Panik von einem Auto angefahren wurde. Dank einer aufmerksamen Familie wurden wir gerufen und fuhren auch mit dieser Hündin in die Klinik. Dort wurde sie erstversorgt und stationär aufgenommen. Erste Diagnosen werden wir erst morgen bekommen.

Wir befürchten auch in den nächsten Tagen noch einige derartige Einsätze fahren zu müssen. Leider sind das die Erfahrungen der letzten Jahre, die sich immer und immer wiederholen.